Torjäger des SVA Palzing im Interview

FC Schweitenkirchen: Markus Weinbacher kommt doch nicht als Spielertrainer 

Wie geht es weiter? Sicher ist aktuell nur, dass Markus Weinbacher (in weiß) in Palzing aufhören wird.
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Wie geht es weiter? Sicher ist aktuell nur, dass Markus Weinbacher (in weiß) in Palzing aufhören wird.

Markus Weinbacher erzielte in 136 Spielen 87 Tore für den SVA Palzing und wollte nach der Saison die Trainerlaufbahn einschlagen. Doch diese Pläne haben sich geändert. 

Palzing - Seit seinem Wechsel zur Saison 2014/15 erzielte kein Fußballer mehr Treffer für den SVA Palzing als Markus Weinbacher. Nach dieser Saison wollte er das Kapitel Palzing beenden und die Trainerlaufbahn einschlagen. Der 35-Jährige hatte den Vertrag als Spielertrainer beim FC Schweitenkirchen bereits Ende 2019 unterschrieben – nun sagte er ab. Im Gespräch mit dem Freisinger Tagblatt erläutert Weinbacher, weshalb der Wechsel platzte, und ob es bei ihm beim Bezirksligisten SVA weitergeht. 

Herr Weinbacher, die Fotos mit dem Schweitenkirchen-Trikot waren geschossen, der FCS war froh, einen Spielertrainer „mit einer solchen Qualität“ für sich gewinnen zu können. Warum nun die Absage? 

Das Corona-Jahr hat vieles verändert – das hat überhaupt nichts mit Schweitenkirchen zu tun. Erfreut waren sie natürlich nicht.

Weinbacher: Absage an Schweitenkirchen hat private Gründe 

Ende 2019, als Sie unterschrieben haben, waren Sie 33 Jahre alt und die Corona-Pandemie noch nicht in Sicht. Jetzt sind Sie 35. Hat das eine Rolle gespielt? 

Ich werde nicht jünger und weiß definitiv, dass ich nicht mehr allzu lange Fußball spielen werde. Das hat alles mit reingespielt. 

Und was war der entscheidende Punkt? 

Bei mir hat sich privat etwas verändert, worüber ich hier aber nicht sprechen möchte. Der Fußball war auf jeden Fall zweitrangig bei der Entscheidung. 

Gibt es eine Zukunft in Palzing über die Saison hinaus? 

Nein, in Palzing werde ich nach dieser Saison definitiv aufhören. 

Und woanders? 

Dazu kann ich im Moment nichts sagen. Es könnte allerdings sein, dass noch etwas passiert. 

(MORITZ STALTER) 

Quelle: Merkur.de

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