Martin Schön kehrt zu Kammerberg zurück

Paukenschlag bei der SpVgg Kammerberg

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Rückkehrer Martin Schön verstärkt Kammerberg.   

Martin Schön, in der vergangenen Saison der drittbeste Torjäger der Bezirksliga Oberbayern Nord, kehrt nach einem halben Jahr beim Landesligisten Freising zur Spielvereinigung zurück – und das in einer Doppelfunktion.

„Wir sind sehr froh darüber, dass Martin wieder bei uns ist“, sagt Kammerbergs Teammanager Gerhard Güntner. „Martin kennt das Umfeld, hat sich bei uns wohl gefühlt und wird nicht lange brauchen, um sich wieder einzugewöhnen. Den Großteil der Mannschaft kennt er ja noch“, so Güntner. Der 24-jährige Schön war im Sommer 2016 aus Inhausen zur SpVgg gewechselt. Nach einem Treffer in seiner ersten Spielzeit folgte in der zweiten vergangenen Saison die Leistungsexplosion: In 27 Einsätzen traf der schnelle Offensivspieler 23 Mal – nur Sulzemoos-Stürmer Bilal Solanke (28 Treffer) und Karlsfelds Michael Dietl (27) waren erfolgreicher.

Schön rückte in den Fokus höherklassiger Vereine und wechselte vor der laufenden Saison zum Landesligisten Eintracht Freising. Auch dort spielte er ansprechend. In 15 Einsätzen – zwölf davon in der Startelf – schoss er sechs Tore. Teamintern war er mit seiner Ausbeute nach Andreas Hohlenburger (23 Treffer!) der beste Torschütze des Tabellenzweiten.

Die Kammerberger bauen zukünftig nicht nur auf Schöns Treffsicherheit, sondern auch auf dessen Fitnessexpertise. „Martin ist Personaltrainer in einem Fitnessstudio. Er wird der Co-Trainer von Manuel Haupt sein und ihn in den Bereichen Athletik und Fitness unterstützen“, so Güntner.

Mit Schön und Sebastian Waas haben die Kammerberger nun zwei schnelle und torgefährliche Offensivspieler im Kader. Eigentlich gehört Gia Sibilia auch in diese Liste, der wird den Kammerbergern aber erst wieder ab Oktober 2019 zur Verfügung stehen. „Er reist durch Südostasien, Australien und Neuseeland. Nach seiner Rückkehr wird er wie in den vergangenen Jahren auf dem Oktoberfest kellnern und erst dann kann er wieder für uns auflaufen“, sagt Güntner.

Umso wichtiger ist die Rückkehr Schöns. Da die Freisinger von der Situation bei der Spielvereinigung gewusst hatte, bedankt sich Güntner ausdrücklich für deren Kooperation. „Sie haben sich nicht quergestellt und Forderungen gestellt, die wir nicht hätten erfüllen können. Es waren sehr gute Gespräche“, so der Teammanager.

Die Kammerberger hoffen, nach der Winterpause eine Serie zu starten, so wie in der vergangenen Saison, als sie – auch wegen den 23 Toren Schöns – auf Platz drei landeten. Eine so gute Platzierung ist in dieser Saison ausgeschlossen, vielmehr geht es darum, den Klassenerhalt zu schaffen.

Die SpVgg geht vom Abstiegsrelegationsplatz zwölf aus in die letzten zehn Partien, der Rückstand auf den rettenden elften Rang (Dornach) beträgt fünf Zähler. „Unser Abwehrchef Tim Bürchner ist nach seinem Auslandssemester in Zypern zurück. Er wird uns Stabilität geben. Mit Martin Schön haben wir viel Qualität dazubekommen. Ich bin optimistisch, dass wir die Klasse halten – auch wenn es natürlich schwer wird“, so Gerhard Güntner. 

Quelle: Merkur.de

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