Garchings Verteidiger hospitiert unter Heiko Vogel

Maxi Knauer strebt Trainer-Karriere an

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Vorerst liegt das Hauptaugenmerk noch auf dem Platz: Maximilian Knauer (rechts), der einst zusammen mit den Bender-Zwillingen gespielt hat, will später als Trainer arbeiten.

VfR Garching - Er ist so etwas wie die personifizierte Schnittstelle zwischen der Bayernliga und der Regionalliga. Maximilian Knauer ist als aktiver Fußballer der Abwehrchef des Bayernliga-Tabellenführers VfR Garching und als künftiger Trainer Hospitant beim FC Bayern II.

Mit der Halbzeitführung in der Bayernliga ist Knauer sehr zufrieden, „weil es für uns mit vielen neuen Spielern anfangs nicht leicht war“. Nur die Schwächephase mit Aussetzern gegen die hinteren Mannschaften der Tabelle kann er sich schwer erklären: „Wir haben gut trainiert und wussten in der Mannschaft nicht, warum es im Spiel nicht klappt.“

Am VfR Garching schätzt der vom Regionalligisten TSV Buchbach gekommene Defensivmann vor allem Trainer Daniel Weber, dessen Philosophie vom Fußball sich mit der Knauers deckt. „Er will Fußball für die Fans bieten und gibt den Mittelfeldspielern und den Stürmen wahnsinnig viele Freiheiten. Die Positionen sollen besetzt sein, aber wer sie besetzt, bleibt den Spielern selbst überlassen.“

Der zweite Teil des aktuellen Fußball-Lebens sind die Amateure des FC Bayern in der Regionalliga. Dort hospitiert Knauer unter Trainer Heiko Vogel, der den FC Basel bereits in der Champions League coachte. „Ich bin dankbar für diese Chance“, sagt der 26-Jährige. Seit drei Monaten begleitet er die Regionalligamannschaft der Bayern und ist in der Rückrunde weiter fest dabei. Bei den Bayern sieht er auch ehemalige Weggefährten wie den ehemaligen Torwart des FC Ismaning Andreas Rössl.

Der Fußballverrückte Knauer war einst Deutscher Meister mit der B-Jugend des TSV 1860 München, wo unter anderem die in der Bundesliga (Dortmund, Leverkusen) spielenden Bender-Zwillinge mit ihm in einem Team standen. Aktuell befindet sich Knauer mit seinen 26 Lenzen noch in den besten Kicker-Jahren, er weiß aber welchen Weg er in der Zukunft gehen möchte. Knauer will später definitiv als Trainer arbeiten, offen ist nur, wann sich das Thema stellt. Als Trainer Knauer würde er dem jungen Spieler Maxi Knauer mitgeben, bei allem Ehrgeiz „in gewissen Situationen nicht ganz so verbissen zu sein“.

Quelle: fussball-vorort.de

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