Maximilian Mayerl, Torschütze gegen den TSV Buchbach, im Interview

Mayerl: Deshalb bleibt 60 Rosenheim bis zum Ende oben dabei

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Emotion pur: Maximilian Mayerl traf in letzter Sekunde. F: Buchholz

Gegen den TSV Buchbach hat keiner mehr an einen Punkt für den TSV 1860 Rosenheim geglaubt. Dann ging in der 94. Minute Maximilian Mayerl nach vorne und traf zum 2:2.

Im Interview spricht er über den Höhenflug des TSV 1860 Rosenheim und das schwere Restprogramm vor der Winterpause.

Gegen den TSV Buchbach waren Sie der Held des Tages. Wie fühlt es sich an, in der letzten Sekunde das entscheidende Tor zu schießen?

Ich war überglücklich, dass wir noch das Unentschieden geholt haben. Für uns war es sehr wichtig, den Abstand zu Buchbach zu halten. Wenn ich ehrlich bin, habe ich nicht mehr an den Punktgewinn geglaubt. Aber wenn man hinten liegt, riskiert man mehr. Beim letzten hohen Ball bin ich deshalb mit nach vorne gegangen. 

Es war bereits ihr vierter Saisontreffer. Woher kommt der plötzliche Torriecher?

(lacht) Mein Trainer Tobi Strobl fordert von mir, dass ich mich auch vorne mit einbringe. Seit uns Sascha Marinkovic verlassen hat, ist vorne meistens nicht mehr viel los. Deshalb müssen die Tore zwangsläufig andere Spieler schießen. Zum Glück haben wir noch Danijel Majdancevic. Er ist unsere Lebensversicherung.

Vor der Winterpause warten mit Nürnberg II, Schalding, 1860 und Illertissen ausschließlich Top-Teams auf euch. Könnt ihr gegen diese Teams bestehen oder folgt jetzt der Einbruch?

Ich bin mir sicher, dass wir den aktuellen Tabellenplatz halten können. Wir brauchen uns vor keiner Mannschaft zu verstecken. Auf das Spiel gegen 1860 freue ich mich besonders. Die Löwen haben sehr gute Einzelspieler. Aber unser Platz ist richtig schwer zu spielen. Das kann unsere Chance sein. Ich hoffe nur, dass die Zuschauer aus Rosenheim auch hinter uns stehen und nicht die Löwen anfeuern. Dann können wir etwas reißen.

Was sind die Gründe für den aktuellen Erfolg und welche Rolle spielt dabei Trainer Tobi Strobl?

Das Training ist deutlich professioneller geworden.  Tobi hat zum Beispiel die Video-Analyse eingeführt. Auch menschlich passt es sehr gut. Seine Zeit als Spieler ist noch nicht lange her. Deshalb kann er sehr gut nachvollziehen, wie wir fühlen und die Mannschaft tickt. Er gibt uns taktisch unglaublich viel mit und bietet für jeden Gegner eine Lösung, wie wir ihn schlagen können. Gemeinsam mit Robert Mayer bildet er ein perfektes Duo.

Das Interview führte Christoph Seidl

Quelle: fussball-vorort.de

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