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Fußball

Meistermacher Markus Weber verlässt Kirchasch zum Saisonende

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Markus Weber wird den KSC im Sommer verlassen.  

Nach vier Jahren wird es Zeit für eine Veränderung, sagt der KSC-Coach. Und das sieht auch der Sportliche Leiter Maxi Bals so.

Kirchasch– Der SC Kirchasch braucht für die kommende Saison einen neuen Trainer. Markus Weber, der den Verein von der A-Klasse bis in die Kreisliga geführt hat, wird in der neuen Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.

„Nach drei Jahren als Trainer brauchst du eigentlich eine neue Herausforderdung“, begründet er seinen Schritt. Es könne noch so gut passen zwischen Coach und Mannschaft, „aber nach so einer langen Zeit stumpft manches einfach ab. Ich kenne das ja auch aus meiner eigenen Zeit als Spieler“, erklärt der 32-Jährige.

Eigentlich hätte er deshalb schon nach der vergangenen Saison aufhören wollen. „Aber ich wollte die Jungs in der Kreisliga nicht im Stich lassen, deshalb habe ich noch ein viertes Jahr drangehängt.“

Jetzt habe er sich aber mit dem Sportlichen Leiter des KSC, Maxi Bals, zusammengesetzt. „Wir waren beide der Meinung, dass der Mannschaft eine Veränderung guttut. Deshalb ist das auch eine Entscheidung im beiderseitigen Einvernehmen.“

Das bestätigte auch Bals. „Das war eine saugeile Zeit mit ihm als Spielertrainer. „Aber irgendwann brauchst du einen frischen Wind, eine neue Ansprache. Es ist einfach Zeit für was Neues.“

Weber fügt hinzu: „Der Cut ist überfällig. Man merkt schon, dass sich Automatismen einschleifen. Es ist halt ein schmaler Grat zwischen Spezl und Trainer sein. Irgendwann gehst du halt auch mit ihnen feiern.“

Und zu feiern gab es in den vergangenen dreieinhalb Jahren vieles. Weber übernahm seinen Heimatverein nach einigen Jahren bei anderen Vereinen in höheren Ligen in der A-Klasse und spielt nun in der Kreisliga. „Mit seinem Heimatverein und alten Freunden zweimal aufzusteigen – das ist schon ein besonderes Zuckerl.“

Die Rückrunde werde nochmal eine richtige Herausforderung, vermutet Weber. Mit 14 Punkten aus 15 Spielen steht der KSC auf dem Relegationsplatz zwölf in der Kreisliga. Vom direkten Abstieg ist das Team nur einen Zähler entfernt. Könnte er aufgrund seiner frühen Ankündigung zu dem werden, was die Engländer lame duck nennen? Der Coach hält das für ausgeschlossen. „Unsere Jungs ticken nicht so. Da haut sich jeder jetzt noch viel mehr rein, weil sie mir zum Abschied den Klassenerhalt schenken wollen. Und außerdem wollen sie nächstes Jahr wieder in der Kreisliga spielen.“ Das Potenzial habe die Mannschaft. Da ist sich Weber sicher. „Wir haben gegen alle Mannschaft mitgehalten, waren nie total chancenlos.“

Weber selbst wird auch in der neuen Saison dem Landkreis als Spielertrainer erhalten bleiben. Er will es aber seinem neuen Verein überlassen, dies zu verkünden.

Sein Nachfolger in Kirchasch ist noch nicht gefunden. Es dürfte wieder ein Spielertrainer sein. „Die Mannschaft braucht einen Leader auf dem Platz, denn so einen Spielertyp haben wir derzeit nicht“, meint Weber.

Bals bestätigt, dass die Suche in diese Richtung geht. „Allerdings muss das dann auch eine perfekte Lösung sein“, betont der Sportliche Leiter. „Experimente werden wir nicht machen. Dann nehmen wir lieber einen guten Mann, der von der Linie aus coacht“, sagt Bals, der zudem bestätigt, dass auch Co-Trainer Jens Urbanczyk nach den vier Jahren aufhört, während Stefan Hackl, Coach der Zweiten, noch ein Jahr dranhängt.

Zurück zum künftigen KSC-Coach. Weber hat einen Tipp für seinen Nachfolger: „Er muss sich hier wohlfühlen und sich als Teil des Ganzen fühlen. Du kannst dich hier nicht gleich nach dem Trainer oder Spiel wieder schleichen. Du musst schon ein bisschen sitzen bleiben.“ Man müsse halt den richtigen Weg zwischen Freundschaft und Fußballlehrer finden. „Dann ist es für jeden ein Schmankerl, in Kirchasch Trainer zu sein.“

Quelle: Merkur.de

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