„Motivationsschub für die Kinder“

Merkur CUP-Kreisfinale: Acht Teams messen sich in Egling

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An einem guten Tag kann die SG Deining/Egling durchaus weiterkommen (hinten): die Trainer Lorenz Kratz und Maxi Bacher, (vorne, v. li.) Anna Bacher, Jakob Horvath, Alexander Schmotz, Tim Lommers, Franz Wucher, Korbinian Schober, Jakub Oswald, Angelo Wehner und Leon Wagner.

Acht Teams messen sich am kommenden Samstag auf der Sportanlage der Sportfreunde Egling im Kreisfinale des Isar-Loisachboten/Geretrieder Merkur beim 25. Merkur CUP.

Während der TuS Geretsried von allen Trainern als Top-Favorit auf den Turniersieg gehandelt wird, dürfen sich von den weiteren Klubs mehrere Hoffnung auf den Einzug ins Bezirksfinale machen. Ausgeglichen vermutlich ist die Nervosität und Anspannung aller Spieler. „Das ist eine super Veranstaltung. Ihr wisst gar nicht, was für ein Motivationsschub das für die Kinder ist“, lobt Bernd Büttner vom TSV Schäftlarn „alle, die mit der Organisation zu tun haben. Jeder freut sich darauf, dabei zu sein.“ 80 bis 90 Kinder, die mit ihren Teams in zwei Gruppen gegeneinander antreten, haben dazu am Wochenende Gelegenheit.

Gruppe A

In Gruppe A, in der sich die SG Deining/Egling, die SG Thanning/Ascholding, der FF Geretsried und der SV Eurasburg-Beuerberg messen, mag niemand die Favoritenrolle für sich reklamieren – aber alle hegen die Hoffnung. „Ich bin überzeugt, dass wir an einem guten Tag weiterkommen können“, bewertet Margit Bacher vom Ausrichter Egling/Deining die Chancen ihres Teams positiv. Ein wesentlicher Faktor könnte die psychische Verfassung der jungen Kicker sein. Das vermutet Daniela Hensel. „In der Gruppe ist für mich keine Mannschaft klarer Favorit. Ich glaube, dass es alle schaffen können. Wer die stärksten Nerven hat, wird am Ende weiterkommen“, ist die Trainerin der FF Geretsried überzeugt. Ihre eigene Truppe, die gegenüber der Vorrunde um zwei talentierte E 2-Kicker ergänzt wird, sei „hoch motiviert“.

Daran mangelt es auch dem SV Eurasburg-Beuerberg nicht. „Wir können unbeschwert aufspielen“, sagt Trainer Klaus Kantschuster, der seine Mannschaft in Gruppe A als Außenseiter sieht. „Wir freuen uns riesig, dass wir noch dabei sind, deshalb kann es für uns nur positiv enden. Aber wir fahren nicht hin, um Achter zu werden.“ Allenfalls Außenseiterchancen rechnet sich die Spielgemeinschaft Thanning/ Ascholding aus. „Wir sind völlig unerwartet weitergekommen. Jetzt sollen die Buben es einfach nur genießen“ sagt Jugendleiter Florian Volz, der seinem E-Jugendtrainer Sepp Schapperer bei dessen vorerst letzten Merkur-CUP-Einsatz die Daumen drückt. „Er macht einen super Job – und ich traue ihm zu, dass ihm mit seiner Mannschaft eine Überraschung gelingt. Jeder Schritt weiter, wäre ein Erfolg.“

Gruppe B

In Gruppe B kämpfen drei Teams um einen freien Platz, denn der erste ist für den TuS Geretsried reserviert. Jedenfalls ist das die einhellige Meinung der Trainerkollegen von Christian Hott. Der nimmt die Favoritenrolle jedoch gerne an. „Wir wollen ins Bezirksfinale. Warum soll ich da lange drum herum reden“, stimmt der TuS-Coach zu. Das werde jedoch nicht so einfach, wie man ihm suggerieren wolle. Einerseits, weil die Konkurrenten auch Fußball spielen können und zudem die Hauptdarsteller nicht immer „punktgenau Top-Leistung“ bringen. „Wir müssen ab und zu mal überlegen, was wir von den Jungs fordern. Die sind elf Jahre alt, die können nicht auf Knopfdruck agieren“, gibt Hott zu bedenken und nimmt seinem Team den Druck, gewinnen zu müssen. „Wir freuen uns, wenn wir es schaffen. Wenn nicht, haben wir auf jeden Fall bei einem schönen Event mitgemacht.“

Weil die Veranstaltung so eine große Bedeutung für sie habe, wechsle er seine Spieler durch, sagt Bernd Büttner. „Unser Anspruch ist: Jedes Kind sollte sich über dieses Erlebnis freuen dürfen“, so der Coach des TSV Schäftlarn, der seine eigenen Chancen zurückhaltend umschreibt. „Wir sind in der Außenseiterrolle. Aber gegen eine Überraschung werden wir uns nicht wehren.“ „Bock auf das Turnier“ hat Dominik Stallein auch bei seinen jungen Wölfen ausgemacht. „Ich denke, dass sie alle richtig Lust haben und gut motiviert sind“, sagt der Trainer des TSV Wolfratshausen, der das Halbfinale als Ziel anpeilt. „Aber das ist wohl für alle so, und in dieser Gruppe auch für alle realistisch.“ Das lässt spannende, im Ergebnis enge Spiele erwarten, wie auch Thomas Gebhard vermutet. „Das sind alles starke Gegner, aber die Chancen stehen Fifty-Fifty“, schätzt der Coach des SV Münsing und hofft, „dass wir ein bisschen was ausrichten können.“

Und wenn’s mit dem Gewinnen nicht ganz so klappt, wie gewünscht, können sich die jungen Kicker mit frisch gegrillten Burgern, Hotdogs und Pommes oder selbstgebackenem Kuchen trösten. „Wir wollen schließlich, dass alle Spaß haben“, sagt Margit Bacher vom Organisationsteam.

Quelle: Merkur.de

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