Merkur Cup: Kreisfinale in Bad Tölz

Überraschung inklusive - Gaißach vor Bad Tölz eine Runde weiter

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Die E-Junioren des SV Bad Tölz und des SC Gaißach (in grün) freuen sich mit ihren Trainern überschwänglich, dass sie den Sprung in ein Bezirksfinale zum Merkur CUP 2019 geschafft haben.

Bei bestem Fußball-Wetter, trocken aber nicht zu warm, ging gestern das Kreisfinale des Tölzer Kurier zum Merkur CUP 2019 beim SC Rot-Weiß auf dem Tölzer Sportgelände an der Kohlstattstraße über die Bühne.

Es wurde durchwegs guter Fußball geboten – Überraschungen inklusive: Turniersieger wurde der SC Gaißach, der im Finale den SV Bad Tölz mit 1:0 bezwang. Jubeln durften aber dennoch beide E-Junioren-Mannschaften. Sie sind nämlich als regionale Vertreter in den Merkur CUP-Bezirksfinales am 6. und 7. Juli mit dabei.

Die Mini-Kicker der Bichler Sportfreunde belegten am Ende zwar nur den achten und letzten Platz, durften sich aber über den FairPlay-Preis freuen: Einen Trikotsatz gestiftet von Merkur CUP Premium-Sponsor ESB Energie Südbayern.

Bereits in der zweiten Partie des Tages setzte diesmal das Favoritensterben ein, als der SC Reichersbeuern dem Lenggrieser SC ein 1:1 abtrotzte. „Doch das hat uns brutal viel Kraft gekostet, die uns in den folgenden Begegnungen gefehlt hat“, gab SCR-Coach Stefan Feichtmair zu. Vor allem im Spiel um Platz fünf, das seine Buben gegen die gastgebenden Rot-Weißen 1:3 verloren, „waren sie total platt.“

„Absolut enttäuscht“ von seinem Team war da auch der Lenggrieser Trainer Martin Gerg: „Das war einfach nicht unser Tag. Eigentlich hat gar nichts richtig funktioniert.“ Die totale Blamage verhinderte der LSC gerade noch durch einen 3:0-Erfolg über Bichl, der ihnen schließlich den vorletzten Rang der Turniertabelle einbrachte.

Zu den positiven Überraschungen zählten neben Gaißach aber auch die Buben der SG Dietramszell-Baiernrain. „Ich bin superstolz auf meine Truppe“, bekundete auch Coach Josef Wilhelm, „so stark haben wir im Merkur CUP in den vergangenen 15 Jahren nicht aufgespielt.“ So hätten sie als Außenseiter einige Favoriten rausgekickt. Zudem hatten sie mit Valentin Müller auch den Top-Torjäger des Turniers in ihren Reihen.

Bereits in den Gruppenspielen zeichnete sich der Sturz des zuvor hoch gehandelten TSV Benediktbeuern ab. „Das Knackspiel war die 2:3-Niederlage gegen Gaißach“, hatte Coach Hans Sporrer erkannt. Damit wurden die Beurer nur Gruppenzweiter und trafen im Halbfinale auf den SV Bad Tölz. „Da war der SV deutlich besser. Wir waren viel zu brav und sind mit unserem körperlosen Fußball total untergegangen“, meint der TSV-Trainer.

Zu den „absolut zufriedenen“ Teilnehmern zählte da der SC Rot-Weiß. „Fünfter Platz, was will ich mehr. Meine Buben haben alles gegeben, was sie drauf haben“, lobte der Tölzer Trainer Stefan Rother.

Letztlich zufrieden war dann auch SV-Coach Thomas Wilka, da das angepeilte Bezirksfinale ja auch erreicht wurde. Freilich wurmte ihn die abschließende Final-Niederlage schon ein wenig. Denn die Gaißacher hatten seiner Truppe eine reine Abwehrschlacht geliefert. Dann konnte der SCG einen Konter platzieren, den Klaus Bauer erfolgreich abschloss, und Gaißach war überraschender Turniersieger geworden.

Quelle: Merkur.de

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