Vorrunden-Turniere des MerkurCUP

MerkurCUP: SV Bad Tölz gewinnt Stadt-Derby gegen SC Rot-Weiß

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Mit 2:0 gewann der SV (gelbe Trikots) das Tölzer Derby gegen Rot-Weiß.

Glücklicherweise hielt sich das Wetter nicht an die Vorhersage, sodass die drei Vorrunden-Turniere des Tölzer Kurier zum Merkur CUP 2019 am Samstag weitgehend trocken über die Bühne gingen.

Als die drei spielstärksten Mannschaften kristallisierten sich dabei die E-Junioren des SV Bad Tölz, des TSV Benediktbeuern und des Lenggrieser SC heraus. Bereits wieder vorbei ist der Merkur CUP 2019 allerdings für die Teams des FC Kochelsee Schlehdorf, des SV Bad Heilbrunn und des SV Wackersberg-Arzbach.

Gruppe A

„Drei Spiele, drei Siege zu-Null, was will man mehr“, erklärte Thomas Wilka, Coach des SV Bad Tölz. Ein wenig bemängelte er die Spielweise seiner Buben aber doch: „Eigentlich können wir es besser als das, was wir gezeigt haben.“ Zufrieden war Stefan Rother vom gastgebenden SC Rot-Weiß Bad Tölz, der auf Platz zwei gelandet war: „Trotz der Niederlage gegen den SV haben meine Buben wirklich gut gespielt.“

Bei der deutlich erkennbaren Dominanz der beiden Tölzer Vereine war schließlich die Partie der SF Bichl gegen Wackersberg das „Sekt-oder-Selters-Match“ für beide Teams. Doch da trennte man sich leistungsgerecht 2:2-Remis. So musste das Torverhältnis den Ausschlag geben über den Einzug ins Kreisfinale. Und hier standen die kleinen Sportfreunde deutlich besser da, weil der SVWA gegen den SV Tölz mit 0:9 ein wahres Debakel erlebt hatte. „Leider hat in meiner Mannschaft einer meiner besten Torjäger gefehlt. Das war wahrscheinlich ausschlaggebend“, erklärte Wackersbergs Coach Maxi Holzner. Doch mit einem Blick auf seine Truppe, die sich überwiegend aus dem jüngeren Jahrgang 2009 zusammensetzte, blickte er positiv voraus: „2020 sind alle ein Jahr älter, da schneiden wir dann im Merkur Cup bestimmt viel besser ab.“

Gruppe B

Ähnlich war auch die Konstellation in der Spielgruppe B. Am Weiterkommen der Favoriten TSV Benediktbeuern und Lenggrieser SC gab es von Beginn an keinen Zweifel. Zu groß war auch hier das leistungsmäßige Gefälle. So musste auch hier die Partie zwischen dem TSV Dietramszell und dem SV Bad Heilbrunn den Ausschlag über den Einzug ins Kreisfinale geben. Zwar ging der HSV mit seinem einzigen Treffer im Verlauf des gesamten Turniers durch Niklas Veicht in Führung. Doch dann schlugen die Zeller Buam zurück und setzten sich schließlich mit 3:1 durch. „Eine echte Zitterpartie“, schnaufte TSV-Coach Thomas Thenikl tief durch. „Das ist letztlich doch noch knapp geworden“, erklärte HSV-Coach Florian Vollmann: „Trotz der drei Niederlagen bin ich insgesamt mit der Spielweise meiner Buben gar nicht unzufrieden.“ Auch er verfügte durchwegs nur über Akteure des Jahrgangs 2009: „Es hat sich deutlich bemerkbar gemacht, dass ihnen im Vergleich zur Konkurrenz schon rein körperlich noch ein bis eineinhalb Jahre fehlen. Wir freuen uns schon jetzt auf den Merkur CUP 2020, wenn ich mit der kompletten Mannschaft erneut antreten kann.“

Gruppe C

Die „Top-oder-Hopp-Partie“ in der Spielgruppe C war die Begegnung zwischen dem SC Reichersbeuern und dem FC Kochelsee Schlehdorf. Freilich musste sich der hier favorisierte SC Gaißach bereits in der ersten Begegnung des Tages mit einem 2:2-Remis gegen die überraschend stark aufspielenden Reichersbeurer zufrieden geben. Doch Letztere machten beim 9:0-Schützenfest gegen den FCKS wenig Federlesen. „Ich hatte ursprünglich auf dieses Match gesetzt, doch da sind wir total untergegangen“, musste Kochelsee-Trainer Sebastian Syrowatka zugeben. Insgesamt machte er das schwache Abschneiden allerdings daran fest, dass er wegen der Osterferien auf vier Stammspieler verzichten musste. Auch wenn nach dem Ausscheiden der eine oder andere Mini-Kicker vom Kochelsee ein Tränchen verdrücken musste, meinte der Trainer: „Anschließend gibt’s ein paar Gummibärchen, dann ist alles wieder gut.“ Für die acht Qualifikanten des Kreisfinales des Tölzer Kurier geht’s am Donnerstag, 30. Mai, dem „Vatertag“ in die nächste Runde. Der Spielort wird noch bekannt gegeben.

Quelle: Merkur.de

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