Als Keeper und als Vorlagengeber

Michael Hofmann stark bei Pullachs Sieg

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Keeper Michael Hofmann hielt gegen den SV Erlbach stark und leitete außerdem das 1:0 seiner Mannschaft ein.

SV Pullach - Solche Siege machen besonders Spaß: Zehn Minuten vor Schluss der Partie beim SV Erlbach kassierte der SV Pullach den Ausgleich, doch in der 88. Minute sorgte Richard Heckel mit dem 2:1 (0:0) doch noch für den dritten Erfolg in Serie.

„Du denkst: Unentschieden ist auswärts auch okay, und dann fällt doch noch das 2:1. Wenn Du fast in der letzten Minute gewinnst, ist das natürlich immer ein bisschen glücklich, aber von den Emotionen her auch riesig“, strahlte SVP-Coach Frank Schmöller. Es war ein hartes Stück Arbeit, das die Raben beim Aufsteiger verrichten mussten.

Besonders in zwei Situationen hatten sie es Torwart Michael Hofmann zu verdanken, dass sie zur Pause nicht zurücklagen. Der Ex-Löwe zeigte gegen Johannes Maier (6.) und Christoph Popp (35.) seine ganze Klasse. Zwar hatte auch der SVP durch Maximilian Schuster und Menelik Ngu’Ewodo zwei aussichtsreiche Möglichkeiten, aber Schmöller gab freimütig zu: „Die besseren Chancen hatte schon Erlbach.“ Doch nach dem Wechsel schlug der SVP zu, und auch dazu trug Hofmann seinen Teil bei: Er schlug den Ball lang nach vorne, Andreas Roth setzte sich zwischen gegnerischem Torwart und Verteidiger durch, wurde vom Keeper noch angeschossen und musste nur noch einschieben (52.).

Das Tor verlieh den Gästen aber keine Sicherheit. „Danach haben wir das Spiel ein bisschen aus der Hand gegeben, hatten zu schnelle Ballverluste“, kritisierte Schmöller, der Erlbachs Ausgleich durch Popp (80.) nach Pass in die Schnittstelle der Abwehr und einer Uneinigkeit zwischen den Innenverteidigern Florian Königer und Daniel Leugner zwar ärgerlich, aber auch „verdient“ fand. Um so größer war der Jubel, als Heckel nach einem Freistoß und Königers Kopfballvorlage zum späten Siegtor einnickte.

„Wir haben nach vorne gespielt, was wir uns vorgenommen haben, aber nach hinten war das ein bisschen Panikorchester. Das war nicht so ganz in Ordnung. Da sind wir in manchen Situationen auch dank unseres überragenden Torwarts mit einem blauen Auge davongekommen“, sah Schmöller Licht und Schatten und folgerte: „Da haben wir diese Woche wieder etwas zu arbeiten.“ Allerdings erst nach einem Tag verdienter Pause, wie der Coach betonte: „Was zählt, sind die neun Punkte nach drei Spielen. Jetzt haben wir am Montag unseren gemeinsamen Wiesnabend, können es uns da mal gut gehen lassen. Und am Dienstag greifen wir wieder voll an.“

Quelle: fussball-vorort.de

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