Uli Hoeneß plant endgültigen Rückzug - Er hat schon einen Wunsch-Kandidaten für seine Nachfolge

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Saisonstart in der Landesliga Südost

Mit Vorschusslorbeeren überhäuft: So geht der VfB Hallbergmoos mit der Favoritenrolle um

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Erstmal oben mitspielen lautet die Devise beim VfB H allbergmoos: (hinten, v. l.) Daniel Willberger, Nikolaos Mangasaros, Markus Kratzer, Malcom Olwa-Luta, Michael Schrödl, Tobias Krause, Florian Schrödl, Thomas Edlböck, (Mitte, v. l.) Betreuer Martin Gilch, Abteilungsleiter Rene van Santvliet, Ljeotrim Sekiraqa, Philipp Beetz, Dennis Hammerl, Maximilian Zeisl, Christoph Mömkes, Nicolas Till, Andreas Kostorz, Co-Trainer Alfred Ostertag, Trainer Gediminas Sugzda, (v orne, v. l.) Peter Beierkuhnlein, Maximilian Preuhs, Fabian Diranko, Martin Dinkel, Ferdinand Kozel, Sebastian Minich, Alfred Neudecker, Daniel Bauer und Andreas Giglberger.

Die Landesliga Südost hat sich vor dem Anstoß zur neuen Saison schon festgelegt, dass der Weg zur Meisterschaft nur über den VfB Hallbergmoos führen könne. Der Klub, der in den vergangenen fünf Jahren dreimal Tabellendritter war, nimmt die Vorschusslorbeeren ruhig zur Kenntnis und lässt sich in keine Spitzenrolle drängen. VfB-Trainer Gediminas Sugzda weiß natürlich um die Möglichkeiten seines Teams, hält aber Mannschaft und Umfeld am Boden.

Hallbergmoos – Sugzda kam im vergangenen Winter und schaffte mit dem Team nach einer allenfalls durchwachsenen Vorbereitung zwölf Siege in 13 Spielen. „So wird es nicht weitergehen“, betont der Coach und verweist auf zwei Abgänge, die jedem Landesliga-Verein weh tun würden: Georg Ball hatte wieder Lust bekommen, bei seinem Ex-Klub VfR Garching in der Regionalliga zu spielen und wurde dort als Führungsspieler vorgestellt. Und Ben Held hat nach 67 Toren in vier Saisonen mit seinem Wechsel als Spielertrainer zum FC Schwaig einen neuen Karriereschritt gemacht. „Adäquat kann man solche Fußballer nicht ersetzen“, sagt Sugzda.

Vor allem die 24 Held-Treffer der abgelaufenen Runde müssen kompensiert werden – und dafür wurden ganz andere Typen geholt: Malcom Olwa-Luta war mit seinem Tempo schon für Verteidiger mit Regionalliga-Format eine Herausforderung, dazu kommen mit Daniel Bauer und Nicolas Till junge Talente. Für Fabian Diranko, den Shootingstar der Rückrunde, wird sich angesichts dieser Nebenleute also einiges ändern.

Wahrscheinlich ist, dass die Hallbergmooser zum Saisonstart mit zwei Stürmern auflaufen, doch das ist nicht in Stein gemeißelt. Im ersten Halbjahr 2019 spielte der VfB mit dem 3-5-2-System die Konkurrenz in Grund und Boden. Nach der wohl erfolgreichsten Halbserie der Vereinsgeschichte bleibt dieses Modell bestehen. Für den Trainer gibt es auch keinen Grund umzustellen, „wenn wir erfolgreich sind und die Gegner kein Mittel dagegen finden“. Der VfB hat aber weitere Pläne in der Hinterhand, sollte das 3-5-2 ohne Held nicht funktionieren oder sollten andere Mannschaften den Code entschlüsseln.

In der Rückserie waren die Hallberger mit 14 Gegentoren in 13 Partien und fünf Zu-Null-Spielen defensiv richtig stark. Die Hintermannschaft ist nun noch einmal besser geworden, weil Wolfgang Lex mit Peter Beierkuhnlein, der in der Regionalliga Top-Leistungen brachte, nicht einfach nur ersetzt wurde. Mit ihm, Kapitän Dennis Hammerl, Vize-Kapitän Andi Kostorz oder Torwart Ferdinand Kozel hat der Trainer Anführer auf dem Feld. „Die Ansagen machen bei uns die Hinteren“, erklärt Sugzda. „Die vorderen Spieler sollen nicht reden, sondern Tore machen.“

Der Coach, der seit einem halben Jahr den VfB gefühlt jeden Tag ein bisschen besser gemacht hat, wartet nun gespannt auf die erste Durststrecke. Erst bei zwei, drei Niederlagen in Serie zeigte sich der Charakter einer Mannschaft, „und so etwas hatten wir mit mir noch nicht“. Der Trainer sagt aber, dass er der Truppe zutraut, sich aus solchen Tälern herauszukämpfen.

Dann wäre da noch die Frage nach dem Meisterschaftsfavoriten Hallbergmoos. „Die Konkurrenz hat nicht registriert, dass wir mit Ball und Held zwei außergewöhnliche Spieler verloren haben“, kontert Sugzda. Das vorläufige Saisonziel („Wir formulieren es erst im Winter“) hat der VfB in „oben mitspielen“ umgeändert, alles andere moderiert der Coach weg. Der TSV Grünwald habe groß eingekauft – und dann nennt Sugzda noch Klubs wie Freising, Unterföhring, Hauzenberg und Erlbach, die alle vorne mitspielen können. Der VfB sei Teil dieser Riege – bis zum Winter werde man sehen, welche Rolle das Team spielen kann. Gedi Sugzda denkt lieber kurzfristig: „Wir spielen jedes Spiel auf Sieg.“ Wenn dies annähernd so gut gelingt wie in der Rückrunde der vergangenen Saison, würde die Konkurrenz mit ihren Vorschusslorbeeren Recht behalten. Vielleicht führt der Weg nun in die Bayernliga, ohne offensiv wie in den Vorjahren darüber zu sprechen.

Quelle: Merkur.de

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