Mitarbeiter zittern um ihre Jobs

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Wie lange gibt es noch die SpVgg Unterhaching?

Unterhaching - Der Countdown läuft: Ende Woche muss die SpVgg Unterhaching ihre geforderten finanziellen Nachweise beim DFB vorlegen. Das große Zittern hat begonnen.

Unterhaching - Wasserstandmeldungen, wie die Suche nach dem rettenden Strohhalm vorangeht, gibt es nicht. Die Verantwortlichen gehen verständlicherweise ungern ans Telefon, und wenn doch, geben sie ungern Auskunft. Und wenn sie das tun, gibt es nichts Neues zu vermelden. Der nette Gönner ist noch nicht aufgetaucht, der mit einer Millionenspritze den drohenden Kollaps quasi in letzter Sekunde abwendet. Ob und inwieweit der mächtige Schatzmeister Toni Schrobenhauser weiterhilft, ist ebenso unklar. Auch die Hilfe des FC Bayern war nur eine kurze Zwischeninformation, konkret wurde bisher nichts.

Dass die Lage aber so ernst ist wie noch nie in der mittlerweile 85-jährigen Vereinsgeschichte, ist kein Geheimnis mehr. Nun zittern auch die sechs festangestellten Mitarbeiter der Geschäftsstelle um ihre Arbeitsplätze. Ihnen wurde bereits vor einiger Zeit die Lage offen mitgeteilt, und auch, dass der Fall der Insolvenz droht und damit die Jobs in Gefahr sind. Es herrscht eine höchst angespannte Stimmung.

Dabei sind - gesetzt den Fall, das benötigte Geld wird in dieser Woche nicht aufgetrieben - die Sanktionen durch den Deutschen Fußball-Bund und die Insolvenz erst einmal zwei verschiedene Paar Stiefel.

Der DFB dürfte Unterhaching ähnlich wie jüngst bereits den TSV 1860 München wegen der Verfehlungen zumindest mit einem Punktabzug bestrafen.

Im schlimmsten Fall könnte auch die Lizenz entzogen werden, sofort oder für die neue Spielzeit. Der Gang vors Insolvenzgericht würde im Normalfall damit einhergehen, zwingend ist das aber nicht. Sollte die SpVgg Unterhaching Insolvenz anmelden, würde das in diesem Fallden kompletten Klub betreffen - also auch die Amateur- und Jugendabteilung. Die tatsächlichen Konsequenzen hat man sich bislang noch nicht einmal ausgemalt. Noch herrscht im Sportpark das Prinzip Hoffnung. Aber der Countsown läuft . . . Christian Amberg

Quelle: fussball-vorort.de

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