Jahn Regensburg: Strom und Warmwasser zurück

Nach einer Stromsperre für den Fußball- Drittligisten Jahn Regensburg steht der Austragung der Heimpartie am Samstag gegen Wacker Burghausen nichts mehr im Wege.

Die Stromabschaltung wegen ausstehender Zahlungen sei angesichts einer gütlichen Einigung am Donnerstag beendet worden, teilte die Regensburger Energie- und Wasserversorgung AG (REWAG) in einer Mitteilung mit. Der oberpfälzische Traditionsclub habe zugesichert, die ausstehenden Forderungen bis kommenden Dienstag zu begleichen. Am Mittwoch hatte die REWAG die Stromlieferung an den Drittligisten eingestellt und den gesamten Stadionbereich damit lahmgelegt.

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“Wir wollten weder dem SSV Jahn als Traditionsverein noch dem Sport eins auswischen“, erklärte REWAG-Vorstandsvorsitzender Norbert Breidenbach. “Aber das in den vergangenen Jahren an den Tag gelegte Verhalten der Jahn-Führung und die immer wieder ausstehenden Zahlungen machten diesen Schritt zum Schutz unserer gesamten Kundschaft notwendig.“

Am Mittwoch hatte das Unternehmen seinen aufsehenerregenden Schritt damit begründet, dass der Verein bereits seit mehreren Jahren regelmäßig seinen Zahlungen “nicht fristgemäß und nur sehr schleppend“ nachgekommen sei. So seien seit 2005 knapp 300 Mahnungen verschickt worden, 48 Mal sei eine Stromsperrung angekündigt worden.

Kritik am Verhalten des Vereins hatte auch der Regensburger Oberbürgermeister Hans Schaidinger (CSU) geübt. “Meine Geduld mit dem SSV Jahn ist zwar grenzenlos, aber irgendwann kann auch ich nur noch den Kopf schütteln“, erklärte der Politiker. Nun konnten sich die Beteiligten unter Einbindung Schaidingers einigen.

Quelle: Merkur.de

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