Bezirksliga Nord

Moosinnings Elfmeter-Happyend in letzter Minute

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Mit einer Glanztat hielt Moosinnings Keeper Franz Hornof sein Team im Spiel.  

Nach dem FSV Pfaffenhofen hat der FC Moosinning am Sonntag mit einem 2:1 (1:0) beim SV Sulzemoos den nächsten Aufstiegsaspiranten bezwungen. Der Siegtreffer fiel in der 90. Minute per Strafstoß.

Moosinning – Nach demFSV Pfaffenhofen hat der FC Moosinning am Sonntag mit einem 2:1 (1:0) beim SV Sulzemoos den nächsten Aufstiegsaspiranten bezwungen. Der Siegtreffer fiel in der 90. Minute per Strafstoß.

In der 9. Minute erkämpfte sich Dave Diranko mit einem energischen Einsatz den Ball 20 Meter vor dem Sulzemooser Kasten. Thomas Auerweck nahm den Ball noch ein paar Meter quer zur Strafraumlinie mit und traf mit links aus 18 Metern zum 1:0 in den rechten Torwinkel. Kurz darauf bediente er in der Mitte Junis Ibrahim, aber dessen Seitfallzieher blieb an einem Abwehrbein hängen.

Mitte der ersten Hälfte spielte sich das Geschehen zusehends im Mittelfeld ab. Moosinning fehlte trotz Ballkontrolle der Zug zum Tor, die Sulzemooser kamen nur durch einen Konter über Daniel Wildgruber zu einer Halbchance. Für Moosinning setzte Kerim Cetinkaya den Schlusspunkt in Hälfte eins, seinen Flachschuss aus zehn Metern Entfernung konnte Keeper Maxi Kronschnabl aber parieren.

Sulzemoos kam wie verwandelt aus der Kabine und machte mächtig Druck. In der 46. Minute jagte Aykut Sahin die Kugel übers Tor. Derselbe Spieler setzte sich kurz darauf über links gegen Johannes Volkmar durch, doch FCM-Keeper Franz Hornof rettete mit den Fingerspitzen.

Maxi Lechner kam nach einem Freistoß von Ibrahim zum Kopfball, aber Kronschnabl parierte prächtig. Auf der Gegenseite profitierte der Gastgeber in der 52. Minute von einer Moosinninger Fehlerkette. Cetinkaya schoss einen Gegenspieler an. Dennis Stauf war eigentlich vor Marcel Berger am Ball, der Sulzemoser Angreifer ging aber energisch dazwischen. Er zog auf halbrechts knapp innerhalb des Sechzehners flach ab und traf ins lange Eck zum 1:1.

Vom Anstoß weg kombinierten sich die Moosinninger über links nach vorne. Auerweck bediente Peter Werndl, der am Fünfer scheiterte. Aber auch Moosinning hatte Glück, dass ein abgefälschter Schuss von Korbinian Wildgruber am Tor vorbei sauste.

Der FCM bekam die Partie wieder in den Griff. Ein Schuss von Diranko flog knapp übers Tor, und eine lange Hereingabe von Diego Hones senkte sich über den Keeper hinweg in Richtung Tor, prallte aber vom Innenpfosten zurück ins Feld.

Dann die 90. Minute: Cetinkaya setzte mit einem weiten Ball Lechner in Szene. Dieser nahm den Ball gekonnt im Lauf mit, wurde dabei aber vom heranstürmenden Torhüter ungestüm zu Fall gebracht: Elfmeter. Ibrahim legte sich den Ball zurecht und versenkte ihn flach links unten zum etwas glücklichen, aber nicht ganz unverdienten 2:1-Endstand.  th

Stimme zum Spiel: Helmut Lucksch, Trainer des FC Moosinning: „Das war ein hart erkämpfter und verdienter Arbeitssieg, auch wenn er erst durch einem Elfmeter in der 90. Minute ermöglicht wurde. Respekt vor dem Gegner. Sulzemoos war richtig gut eingestellt, ist tief gestanden, hat taktisch clever agiert und war unheimlich konterstark. Wir haben endlich auch mal ein Tor durch einen Weitschuss erzielt. Nach der Führung sind wir in einige Konter gelaufen. Das hat uns ordentlich Körner gekostet. Vielleicht sind wir zu mutig aufs 2:0 gegangen. Unser Torwart Franz Hornof hat bei einer Chance richtig super reagiert. Dann haben wir wieder einmal ein echtes Slapstick-Tor kassiert. Danach wurde es schon zäh. Aber das Team hat wieder das Heft in die Hand genommen und nach Abseitstor und Pfostenschuss mit einem langen Ball einen Elfer herausgearbeitet, der absolut berechtigt war.   pir

Quelle: Merkur.de

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