Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

Kampfflugzeug bei Madrid abgestürzt

Moskovic sieht Chancen gegen Würzburg

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Kleiner Kader: Auch hinter dem Einsatz von Sebastiano Nappo (l.) steht noch ein Fragezeichen.

SV Heimstetten - Das Projekt Klassenerhalt startet für den SV Heimstetten mit der denkbar höchsten Hürde: Im ersten Spiel des Jahres tritt der Regionalligist heute Abend beim Spitzenreiter aus Würzburg an. Dort muss der SVH auf etliche Stammkräfte verzichten.

Zumindest eine Gemeinsamkeit gibt es zwischen dem SV Heimstetten und den Würzburger Kickers, die heute Abend in Unterfranken aufeinandertreffen (19 Uhr): Beide Regionalligaklubs waren im Winter äußerst umtriebig auf dem Transfermarkt. So hat Würzburg in Nico Herzig (SV Wehen Wiesbaden) und Fabian Weiß (VfR Aalen) zwei gestandene Profis aus der Dritten und Zweiten Liga geholt.

Beim SVH gibt es gar sechs neue Gesichter: Rückkehrer Andreas Neumeyer, der von der SpVgg Unterhaching ausgeliehene Maximilian Bauer sowie Manuel Duhnke, der zuletzt in Würzburg spielte. Dazu kommen Mustafa Sarici, Stephan Gnadl und Sandro Wolfinger, die vorerst als Ergänzungsspieler gelten. Demgegenüber stehen die Abgänge von Top-Stürmer Sammy Ammari, Bernd Häfele, Anton Siedlitzki und Leo Mayer.

Hinter den Verantwortlichen beider Klubs liegen also geschäftige Wochen – doch das war’s dann auch mit den Gemeinsamkeiten. Denn noch nie in der jüngeren Geschichte trennte die zwei Vereine eine so große Kluft wie vor ihrem sechsten Duell in der Regionalliga. Auf der einen Seite sind die Würzburger Kickers Tabellenführer und haben vergangene Woche die Lizenz für die Dritte Liga beantragt. Das Ziel von Trainer Bernd Hollerbach und seiner unter Profi-Bedingungen trainierenden Elf ist klar: Würzburg strebt mit aller Macht nach oben.

Auf der anderen Seite will Heimstetten kommende Saison keinesfalls in einer anderen Liga spielen. Bedeutet in diesem Fall jedoch: Der Klassenerhalt ist oberstes Ziel des SVH, der aktuell auf dem Relegationsplatz liegt – 29 Punkte hinter Würzburg. Von daher scheint selbst der Begriff „Außenseiter“ übertrieben, wenn das Team von Trainer Vitomir Moskovic nun beim Spitzenreiter antritt. Zumal die Personallage düster ist: Daniel Steimel fällt nach einem Bänderriss länger aus; dazu fehlen die verletzten Clemens Kubina und Maximilian Bauer. Hinter Christoph Schmitt und Sebastiano Nappo steht ein Fragezeichen, sicher nicht dabei sind der verhinderte Andreas Neumeyer sowie die gesperrten Dominik Schmitt und Sebastian Paul. Und zu allem Überfluss hatte Marco Bläser einen Autounfall und kann infolge eines Schleudertraumas ebenfalls nicht spielen. Ach ja, auch die Grippewelle hat den SVH nicht verschont: „In den vergangenen Wochenwaren wir in keinem Training komplett“, erzählt Moskovic.

Umso mehr überrascht die Zuversicht des Trainers, der betont: „Es ist vielleicht der optimale Zeitpunkt, um gegen den Ligaprimus anzutreten.“ Zwar habe er keine Zweifel daran, dass Würzburg auch am Saisonende ganz vorne stehen werde, sagt Moskovic. „Aber in dieser Partie sind wir sicher nicht chancenlos.“

Voraussichtliche Aufstellung: Krasnic, Ehret, De La Motte, Hintermaier, Toy, C. Schmitt, Seferings, Nappo, Ünver, Duhnke, Majdancevic

Torjäger: SV Heimstetten, 2014/15

Torjägerliste

Team

Tore

Spiele

11m

1.

Ammari, Sammy

FC Ingolstadt 04 II

8

22

-/-

2.

Kubina, Clemens (25)

SV Heimstetten

5

22

-/-

3.

Majdancevic, Danijel (26)

SV Heimstetten

5

21

-/-

4.

Bläser, Marco (33)

SV Heimstetten

2

20

-/-

5.

Nappo, Sebastiano

SV Heimstetten

2

20

-/-

6.

Schmitt, Dominik

SV Heimstetten

2

20

1/1

7.

Ebeling, Marcel-Pascal

SV Wacker Burghausen

1

17

-/-

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Quelle: fussball-vorort.de

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