3:1-Auswärtssieg gegen ASC Geretsried

MTV Berg mühelos in Runde drei - auch Dießen und Gröbenzell gewinnen

Raus mit Applaus: B-Klassist SG Söcking/Starnberg (l. Alexander Hübner) spielte mit dem zwei Klassen höher angesiedelten 1. SC Gröbenzell auf Augenhöhe, verlor am Ende aber unverdient mit 0:3.
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Raus mit Applaus: B-Klassist SG Söcking/Starnberg (l. Alexander Hübner) spielte mit dem zwei Klassen höher angesiedelten 1. SC Gröbenzell auf Augenhöhe, verlor am Ende aber unverdient mit 0:3.

Der MTV Berg ist im Toto-Pokal eine Runde weiter. Auch der MTV Dießen und der 1. SC Gröbenzell gewannen ihre Spiele.

So richtig im gewohnten Amateurfußball-Alltag angekommen sind die Bezirksliga-Fußballer des MTV Berg noch nicht. „Zurzeit ist es mehr Management“, sagt MTV-Trainer Wolfgang Krebs. Zum einen werden die Fußballer fast schon regelmäßig von Unwettern heimgesucht, zum anderen fehlen immer wieder Spieler wegen Urlaubs- oder anderer Freizeitaktivitäten.

Umso glücklicher ist Krebs über die Teilnahme am Toto-Pokal: „Bei Spielen unter der Woche sind teilweise sogar mehr Spieler da als am Wochenende.“ Beim 3:1-Sieg gegen den A-Klassisten ASC Geretsried am Donnerstagabend konnte Krebs eine ähnliche Elf aufbieten wie bei der jüngsten 1:3-Niederlage bei Landesligist SV Bad Heilbrunn und weiter an verloren gegangenen Automatismen arbeiten. In den ersten 45 Minuten waren die Gäste klar überlegen, entwickelten aber zu wenig Torgefahr. Nach dem Seitenwechsel agierte der Außenseiter etwas mutiger und wurde prompt bestraft.

Geretsried erzielte noch Anschlusstreffer

Einen aus einem Berger Konter resultierenden Eckball köpfte Bernard Crnjak zur Führung ein und belohnte sich damit für eine laut Krebs starke Leistung. Wenig später erhöhte Marcel Höhne auf 2:0, anschließend sorgte Fabian Kaske nach einem Höhne-Steilpass für die Vorentscheidung. Zwar kam Geretsried nach einem Berger Ballverlust im Aufbauspiel noch zum Anschlusstreffer, echte Spannung kam aber nicht mehr auf. Insgesamt bewertete Krebs den Auftritt positiv: „Wir haben ein ordentliches Spiel abgeliefert. In der ersten Halbzeit haben wir Lösungen gesucht, in der zweiten haben wir sie gefunden.“ Zwischen den Pfosten stand anders als gegen Bad Heilbrunn Alexander Denk, der den Treffer zwar ins Torwarteck kassierte, insgesamt laut Krebs aber einen guten Eindruck hinterließ.

Beim nächsten Test am Samstag zu Hause gegen den TSV Peiting (17 Uhr) soll dann auch A-Jugend-Torwart Tobias Stingl eine Halbzeit lang eine Chance erhalten, sich zu beweisen.  (Tobias Empl)


MTV Dießen gewinnt gegen Bezirksligisten SV Raisting

Der MTV Dießen konnte einen Achtungserfolg erzielen. Mit 2:0 gewann die Mannschaft von Spielertrainer Philipp Ropers gegen den – allerdings arg ersatzgeschwächten – Bezirksligisten SV Raisting. „Wir sind von vornherein nicht als Außenseiter in das Spiel gegangen. Wir wussten, dass wir dieses Derby gewinnen können“, sagte Ropers. Bereits in der ersten Spielminute erwies sich das frühe Dießener Pressing als erfolgreich. Ein schneller Ballgewinn nach dem Raistinger Anstoß sorgte für das 1:0 durch Phillip Plesch. Fortan hatte der MTV die Partie im Griff und ließ wenig zu. Lediglich eine Großchance in der 80. Minute musste Dießens Torwart Michael Heinrich vereiteln. Die Männerturner verteidigten das Ergebnis sehr diszipliniert und erspielten sich auch Chancen. Es dauerte aber bis zur 86. Minute, bis Vincent Vetter die Partie mit seinem Treffer zum 2:0 entschied. „Das war eine gute Leistung. Es freut mich sehr, dass wir zu null spielen konnten. Das haben wir uns verdient“, so Ropers.  (Thomas Okon)


SG Söcking/Starnberg verliert im Toto-Pokal gegen 1. SC Gröbenzell

Auch das Lob von Peter Krems konnte Maximilian Dietze nicht wirklich wieder aufrichten. „Leider hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen“, sagte der Trainer des 1. SC Gröbenzell. Selbst einen Tag später hatte Dietze die 0:3-Niederlage im Toto-Pokal gegen den Kreisklassisten noch nicht verdaut. „Das liegt schwer im Magen“, gab er zu. Sein junges B-Klasse-Team lieferte wie schon gegen Perchting einen feurigen Vortrag ab, vergaß aber, seine zahlreichen Chancen zu verwerten. „Ich glaube nicht, dass man es gesehen hat, dass es zwei Ligen Unterschied waren“, sagte Dietze. Auch wenn Gröbenzell spielerisch nicht besser war, es war einfach effektiver. „Die haben fünf Torchancen und machen drei Dinger“, klagte Dietze. Der erste Treffer durch Maximilian Öttle fiel genau in die Drangphase der Starnberger. Beim zweiten und dritten erneut durch Öttle und durch Michael Miklautsch war es nicht anders. „Schade, dass wir uns für unsere Leistung nicht belohnt haben“, trauerte der Coach der vergebenen Chance hinterher, in die dritte Pokalrunde einzuziehen. Raus mit Applaus fühlt sich bei allem Respekt nie wirklich gut an.  (Christian Heinrich)

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