Neuzugang fordert Marinovic

Müller: "Ich bin bereit für den Zweikampf"

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Korbinian Müller (li.) und Stefan Marinovic kämpfen möglicherweise um den Platz im Tor der Hachinger.

SpVgg Unterhaching - Die SpVgg hat nach der Verpflichtung von Korbinian Müller ein Luxus-Problem zwischen den Pfosten. Der Neuzugang sagt Stefan Marinovic den Kampf an und will die neue Nummer eins werden.

Es waren einige Hände, die Rückkehrer Korbinian Müller in den vergangenen Tagen bereits schütteln musste. Wie viele genau, das zählte er natürlich nicht, aber es seien schon reichlich neue Gesichter dabei, sagt der 25-jährige Torhüter. Als Müller die Vorstädter im Mai 2014 in Richtung Stuttgart verließ, war Unterhaching noch drittklassig. Neun Jahre hatte der Mann aus der Jachenau insgesamt bei der SpVgg verbracht und sich bei den Profis zum Stammtorwart entwickelt.

Nun, nach dem Abstieg mit den Kickers in die 4. Liga, „wollte ich wieder in die Nähe meiner Heimat“, sagt Müller. Im Juli beginnt er zudem ein duales Fernstudium im Bereich Fitnessökonomie. „Für mich ist es die perfekte Lösung. Mit der Truppe kann man auf jeden Fall vorne mitspielen“, sagt Müller, der beim Regionalligisten bis 2018 unterschrieben hat: „Ob es für die Meisterschaft und den Aufstieg reicht, muss man sehen. Ich werde aber mein Bestes geben, um zu helfen.“

Damit beginnen möchte Müller am liebsten schon heute, wenn er mit der SpVgg in ein sechstägiges Trainingslager nach Südtirol aufbricht. Dort kann er sich auch auf einen weiteren Handschlag vorbereiten, jenen mit der aktuellen Unterhachinger Nr. 1 Stefan Marinovic, 24. Der Neuseeländer landet nach einem Sonderurlaub erst heute in München und wird wohl den Kollegen nachreisen.

Allerdings liebäugelt Marinovic wegen seines zuletzt beeindruckenden Auftritts in der Nationalmannschaft mit einem Wechsel in den höherklassigen Fußball. Präsident Manfred Schwabl betonte bereits, dass man ihm dabei keine Steine in den Weg legen werde. Noch sei aber nichts in Aussicht, daher plant man vorerst weiter auch mit Marinovic, und „natürlich hat Stefan nach allem, was er geleistet hat, erst mal einen Bonus“, sagt Schwabl.

„Ich bin bereit für den Zweikampf“, versichert aber Müller: „Davor habe ich keine Angst.“ Er will einfach weiter seinen Händen vertrauen. Die sind gerade sowieso in Übung.

Quelle: fussball-vorort.de

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