Muriqi nach 3:3 mächtig angefressen

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Zur Brust genommen: Sheptim Sulimani erzielt das 3:2, aber Ismaning kassiert postwendend das 3:3.

FC Ismaning - Vier Spiele ohne Niederlage sehen auf den ersten Blick ganz nett aus. Aber im Fall des FC Ismaning gewinnt die kleine Serie in der Landesliga den Hauch von Hohn.

Beim 3:3 (2:0) am Samstag gegen den SV Hebertsfelden verschenkte der Bayernliga-Absteiger in schon fast peinlicher Art und Weise zwei Punkte.

Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi flüchtete sich am Samstag in Galgenhumor: „Wir spielen für die Zuschauer. Deshalb wollen wir denen etwas bieten. Wir haben auf das 4:0 verzichtet und uns dann selber die Tore rein gehauen, um es spannender zu machen.“ Hinter der triefenden Ironie steckte ein Coach, der ganz mächtig angefressen war und in der nächsten Trainingswoche wohl nur mit Vorsicht zu genießen ist.

Die Ismaninger waren gegen einen in allen Belangen unterlegenen Gegner das klar bessere Team und steuerten eine gute Stunde lang auf einen ungefährdeten Sieg zu. Durch die Tore von Fernando Ernesto (3.) und Maximilian Siebald (44.) hieß es 2:0. Der Überlegenheit und den Chancen nach wäre auch ein 3:0 oder 4:0 nach einer guten Stunde in Ordnung gegangen.

Doch dann kam Hebertsfelden wie aus dem Nichts und hatte Glück, dass Ismanings Torwart Florian Preußer einen rabenschwarzen Tag erwischte. Er sah beim 2:1 (71.) schlecht aus und rief vor dem 2:2 (75.) „Leo“. Im Fußball ist das die Ansage des Keepers, er kommt heraus und die Verteidiger können zurückziehen.

Ismaning schlug aber noch einmal zurück. Beim Stand von 2:2 hatten Muriqis Schützlinge weitere gute Möglichkeiten und kamen durch Sheptim Sulimani zur neuerlichen Führung (89.). Aber wie schon in der Vorwoche in Holzkirchen (1:1) setzte es in der Nachspielzeit den Ausgleich. In freudiger Erwartung des Schlusspfiffes gingen die Ismaninger erst nicht richtig in die Zweikämpfe und dann sah Preußer bei dem finalen Schuss noch einmal nicht gut aus. So blieb ein Unentschieden, dass gefühlt eine schmerzhafte Niederlage war.

Quelle: fussball-vorort.de

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