Muriqi: "Es ist schon sehr enttäuschend gewesen"

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Satz mit X: Der Auftakt des FC Ismaning ging in die Hose.

FC Ismaning – 91 Minuten lang sah alles nach einem glanzlosen Pflichtsieg aus und dann wurde der FC Ismaning bitterböse bestraft für eine schwache Leistung.

Der Landesliga-Aufstiegsaspirant kam bei Aufsteiger SC Manching über ein 1:1 (1:0) nicht hinaus. Die Ismaninger ließen vieles vermissen, was sie in der Vorbereitung schon viel besser machten. Immer wieder leistete sich das Team von Trainer Xhevat Muriqi Fehlpässe ohne Not im Aufbauspiel und kam so nie richtig in einen Lauf. „Nach zwei oder drei Stationen war der Ball immer weg“, schimpfte der Trainer. Manching agierte aber eher harmlos, von einem Pfostenschuss abgesehen, so dass zumindest für das eigene Tor keine größere Gefahr bestand.

In der 14. Minute bekam der Gast dann einen Elfmeter, als Alexander Auerweck zu Fall kam. Sebastian Siebald donnerte die Kugel mittig aufs Tor und traf, obwohl der Keeper die Fingerspitzen an den Ball brachte. Nach dem Seitenwechsel musste Manching mehr machen und Ismaning bekam die erwarteten Konterräume. In der Phase vergab der Gast eine Handvoll hundertprozentiger Möglichkeiten zum wohl entscheidenden 2:0. Die komplette Offensivabteilung mit Mijo Stijepic, Alexander Auerweck, Bastian Fischer und Maximilian Siebald hatte beste Möglichkeiten. Auch Christos Ketikidis brachte alleine vor dem Torwart die Kugel nicht ins Netz. Und so kam es dann zu der Strafe in der 92. Minute. Nach einem langen Ball ging kein Verteidiger richtig eindeutig hin und es kam zu einem Foul, das nach Ansicht der Ismaninger ein gutes Stück vor der Strafraumgrenze war.

Der Schiedsrichter gab dennoch einen Elfmeter, der den Ausgleich brachte und den FCI zwei Punkte verlieren ließ. Torwart Emilio Pingitore war noch mit den Fingerspitzen am Ball, konnte das 1:1 aber nicht verhindern. „Weil Manching in der zweiten Halbzeit viele Dinge richtig gemacht hat, ist haben sie sich das Unentschieden verdient“, findet FCI-Vorsitzender Roland Boenke.

Trainer Muriqi ärgert sich: „Wir haben zu wenig getan und nicht das dominante Spiel aus der Vorbereitung aufgezogen.“ Er ist überzeugt, mit einer Leistung wie im Pokal die Hürde Manching souverän überspringen zu können. Nun fordert er kommenden Mittwoch beim Heimdebüt gegen Velden eine Antwort der Mannschaft: „Dieses 1:1 in Manching ist kein Weltuntergang, aber es ist schon sehr enttäuschend gewesen.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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