Ismaning will in Deisenhofen bestehen

Muriqi selbstbewusst: "Unsere Offensive ist stark genug"

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Verschenkt wird nichts: Verfolger Ismaning (Auerweck; li.) fährt zum Spitzenspiel nach Deisenhofen; im Hinspiel gewann der FCI 2:1.

FC Ismaning - Die Landesliga hält den Atem an vor dem Treffen der Überflieger. Der Zweite Ismaning ist gefordert, in dem Gastspiel bei Tabellenführer FC Deisenhofen (Samstag, 15 Uhr) den Primus nicht gänzlich enteilen zu lassen. Nach der Pleite im Nachholspiel gegen Rosenheim muss der FCI liefern.

In der Tabelle führen die Deisenhofner im Dreikampf um den direkten Aufstieg und den Relegationsplatz mit sechs Punkten vor Ismaning, das wiederum den VfB Hallbergmoos vier Zähler hinter sich hat. Deisenhofen hätte bei einem Heimsieg neun Punkte Vorsprung, was elf Spieltage vor dem Saisonende schon sehr viel wäre. Ismanings Trainer Xhevat Muriqi verneint vehement, dass dieses Szenario schon eine Vorentscheidung wäre. Klar ist aber, dass die Ismaning bei einer neuerlichen Niederlage erst einmal mehr nach hinten zum Dritten als nach vorne zum Ersten sehen würden.

Muriqi freut sich auf das Spiel „mit einem positiven Druck“. Auch er als Trainer müsse nicht viel sagen, sondern seinen Kickern lediglich die Tabelle vor die Nase halten. Dieses Spitzenspiel sei nicht vergleichbar mit dem Druck in der vergangenen Saison, als der Verein nach zwei Abstiegen etwas Bammel hatte, in den Keller gezogen zu werden mit der Gefahr des kompletten Durchreichens.

Der Trainer des FCI ist froh, nach dem 0:2 gegen Rosenheim eine komplett andere Ausgangsposition zu haben. „Diesmal steht der Gegner nicht mehr mit elf Mann bis 25 Meter vor dem eigenen Tor“, sagt Muriqi, „diesmal will die andere Mannschaft auch mitspielen.“ Deisenhofen hat in dem bisherigen Saisonverlauf aber auch schon abwartend reagiert und könnte trotz Heimrecht erst einmal dem Gast die Verpflichtung übertragen, das Spiel machen zu müssen. Auch für diesen Fall ist der FCI gerüstet.

Xhevat Muriqi war schon einst als genialer Spielmacher einer der Fußballer, nach denen sich der Gegner zu richten hatte. Und das gibt er seinen Schützlingen auch für Deisenhofen mit auf dem Weg: „Unsere Offensive ist stark genug, um Deisenhofen in Schwierigkeiten zu bringen.“ Die Deisenhofner Experten für Siege mit einem Tor Differenz hätten immer wieder das Glück erzwungen. Von dieser Warte her will ein selbstbewusster FC Ismaning den Tabellenführer mit dessen Paradewaffe schlagen. Die Mannschaft aus dem Rosenheim-Spiel wird wohl wieder so auf den Platz geschickt.

Voraussichtliche Aufstellung: Preußer (Pingitore) – Beck, Ehret, Steinacher, Siedlitzki – Buch – Killer, Fischer, Grill – Stijepic – Auerweck.

Quelle: fussball-vorort.de

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