FCI-Coach will sich nicht mit Konkurrenz beschäftigen

Muriqi: "Start haben wir uns anders vorgestellt"

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Muss passen: Tobias Grill hat sich im Spitzenspiel gegen Deisenhofen verletzt.

FC Ismaning - Der Punktspielstart nach der Winterpause hatte so etwas von den Wochen der Wahrheit beim FC Ismaning. Mit einem Punkt aus zwei Spielen ist der Angriff fürs Erste gescheitert. Der FCI muss sich hinten anstellen.

Im Heimspiel gegen den SB Chiemgau Traunstein (Samstag, 14.30 Uhr) braucht es nun drei Punkte.

„Natürlich haben wir uns den Start nach der Winterpause anders vorgestellt“, sagt Trainer Xhevat Muriqi ohne Umschweife. Sein Team liegt weiter sechs Punkte hinter Deisenhofen und nur noch fünf vor dem Dritten Hallbergmoos, der zudem ein Spiel weniger hat. Muriqi legt sich nicht fest, ob der Blick Richtung eins oder drei geht: „Wir schauen auf keinen, sondern nur auf uns selber. Das ist ja auch das, was wir in der Hand haben.“

Der Ismaninger Trainer weiß aber um den Druck, mit dem im Winter noch einmal verstärkten Kader angreifen zu wollen. Nun gegen Traunstein braucht es drei Punkte auch für die interne Lockerheit: Mit jedem Spiel mehr, das wir nicht gewinnen, erhöhen wir unseren Druck.“

Nach dem kleinen Fußballfest in Deisenhofen mit einem 1:1 und phasenweise guten Ansätzen des FCI wartet diesmal auf dem Kunstrasen des Sportparks wieder eine möglicherweise zähe Nummer. Der schwer ambitionierte Aufsteiger Traunstein ist mit drei Punkten Differenz zur Abstiegsrelegation noch lange nicht aus dem Schneider und könnte wie zuletzt Rosenheim die große Defensive auspacken für einen Auswärtspunkt. „Dafür haben wir Lösungen“, sagt Muriqi. Vor allem aber erwartet er gegenüber dem ersten Heimspiel mehr Mut bei seinen Kickern, auch einmal mit Einzelaktionen die taktischen Fesseln eines Spiels zu lockern.

Tobias Grill wäre mit seinen Distanzschüssen ein Mann, der ein Spiel lenken kann. Aber auf ihn müssen die Ismaninger nun verzichten aufgrund einer neuerlichen Verletzung. Trainer Xhevat Muriqi rechnet mit mehreren Wochen. Da Kapitän Maximilian Siebald noch gesperrt ist, könnte nun die Stunde für Ivan Vidovic schlagen. Der Winterzugang von den Stuttgarter Kickers II kam in Deisenhofen zur Pause für den verletzten Grill und machte seine Sache gut. Weitere Optionen für die vakante Position sind Patrick Demiri und Niklas Karlin.  

Voraussichtl. Aufstellung: Preußer – Beck, Ehret, Steinacher, Siedlitzki – Buch – Killer, Fischer, Vidovic (Demiri) – Stijepic, Auerweck.

Quelle: fussball-vorort.de

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