Undankbare Pflichtaufgaben für Ismaning

Muriqi-Team ist für Neuzugänge wieder sexy

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Bloß nicht stolpern: Ismaning (Alexander Buch; blau) kann Spitzenreiter Deisenhofen unter Druck setzen.

FC Ismaning - Nach einem kleinen Durchhänger hat der FCI nun fünfmal nicht verloren und vier Spiele der kleinen Serie gewonnen. Beginnend mit dem Heimspiel gegen Türkgücü-Ataspor warten nun mehrere Pflichtaufgaben, bei denen Ismaning den Spitzenreiter Deisenhofen weiter unter Druck setzen kann.

Die nun anstehenden Gegner lesen sich bei allem Respekt nicht wie das Who is Who der Landesliga: Türkgücü (16.), Manching (8.), Velden (18.) und Kirchheim (14.). Trainer Xhevat Muriqi warnt aber, dass dies nun durch die Bank ziemlich undankbare Aufgaben sind. In den vier Partien, von denen drei Heimspiele sind, werden Siege erwartet und die dürfen gerne auch höher ausfallen. Das macht die Sache nicht leichter.

Muriqi betont, dass ihn die drei Punkte vorweg marschierenden Deisenhofen nicht einmal so sehr interessieren nun zum letzten Vorrundenspiel. „Auch Hallbergmoos wird noch zur Spitze aufrücken“, sagt der Trainer voraus. Ismaning hat zum Dritten derzeit recht komfortable sieben Punkte Abstand, aber der Klub aus dem Nachbarort hat zehn Spiele nicht verloren und zuletzt zweimal 4:0 gewonnen.

Das 4:0 der Hallbergmooser bei Türkgücü sah Muriqi und beobachtete einen Gegner dessen Qualitäten nicht zu unterschätzen sind. Die Türken arbeiteten sehr diszipliniert in der Abwehr und hatten nicht ungefährliche Konteransätze. Der Plan für eine Überraschung in Ismaning wird ähnlich sein.

Mit dem Ende der Vorrunde beginnt auch die Zeit, in der Wintertransfers langsam geplant werden. Muriqi deutet an, dass der FC Ismaning als Meisterschaftskandidat derzeit sexy da steht. Längst hat der Verein für potenzielle Neuzugänge schon wieder einen klingenden Namen: „Schon dieses Jahr im Sommer war es für uns viel leichter, neue Spieler zu überzeugen als noch ein Jahr davor“, sagt der Trainer.

Mit dem prominenten Kader einher geht aber auch die Unzufriedenheit bei dem einen oder anderen, der nicht so viele Spielzeit hatte. „Jeder hat bislang seine Chancen bekommen“, sagt Muriqi. Er weiß auch, dass die ehemalige Nummer eins Florian Preußer derzeit nicht im Glück badet: „Dass er unzufrieden ist, das ist normal. Aber er hat noch Vertrag und da ist es nicht so einfach.“ Konkret geplant ist derzeit nichts beim FCI in Sachen Ab- und Zugänge für den Winter, aber der Klub hält die Augen und Ohren offen.

Voraussichtliche Aufstellung: Pingitore – Beck, Ehret, Siedlitzki, Grill – Buch, Fischer – Siebald, Ring – Auerweck, Stijepic.

Quelle: fussball-vorort.de

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