VfR muss vor 2000 Zuschauen die Ruhe bewahren

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Neue Situation: Gerrit Arzberger fehlt dem VfR Garching nach seiner Gelb-rot-Sperre.

VfR Garching - Beim Start in der Regionalliga geht es Schlag auf Schlag. Deshalb muss der VfR Garching nach seiner Niederlage in Buchbach schnell seine Lehren ziehen. Heute (19 Uhr) beim FC Schweinfurt 05 steht gleich der nächste Kracher auf dem Programm.

In Buchbach machten sich die Garchinger binnen zehn Minuten eine bravouröse Vorstellung kaputt. Den persönlichen Lerneffekt hat Gerrit Arzberger, der nach seiner Ampelkarte in Schweinfurt gesperrt zusehen muss. Anders als in der Bayernliga ziehen Gelb-rote Karte nun auch Spielsperren nach sich. Sorosh Hamid und Robert Rudnik dürfen sich Hoffnung machen, in die Startelf aufzurücken.

Der Lerneffekt für das ganze Team waren die zehn Minuten nach dem Platzverwies, in denen drei Gegentore fielen. „Wenn etwas gegen uns läuft, müssen wir emotional lockerer sein“, sagt Daniel Weber. Garchings Trainer macht deutlich, dass die Mannschaft den Umgang mit verlorenen Spielen nun auch lernen muss. „In der Regionalliga sind Niederlagen kein Weltuntergang“, gibt der Coach seinen Aufsteigern mit auf den Weg.

Der Trainer sieht nach der Niederlage im ersten Spiel auch jetzt in Schweinfurt keinen größeren Druck für das Team. „Es ist doch egal, wann wir die vierzig benötigten Punkte gegen den Abstieg holen“, sagt Weber. In Schweinfurt warten voraussichtlich 2000 bis 3000 Zuschauer auf den VfR und vor dieser Kulisse haben die Kicker aus dem Münchner Norden bislang noch nie gespielt. Die Partie wird dazu einen ganz anderen Charakter bekommen. Suchten in Buchbach beide Mannschaften spielerische Lösungen, so wird im Frankenland nun wohl der Fußball gearbeitet und gekämpft.

Aufstellung: Wachenheim – M. Niebauer, Mayer, Steinacher, C. Ball – Vatany, G. Ball – D. Niebauer, Hamid (R. Rudnik), Suck – Prunitsch.

Quelle: fussball-vorort.de

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