SVH muss gegen Buchbach improvisieren

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Muskelquetschung: Quirin Moll bleibt heute nur die Zuschauerrolle.

Heimstetten –  3:3-Last-Minute-Remis, Wiesn-Besuch, Auswärtssieg in Würzburg - das Stimmungsbarometer beim Bayernligisten SV Heimstetten steigt. Jetzt will die Mannschaft von Claus Schromm nachlegen.

Voraussichtliche Aufstellung:

Lehner, Paul, Langer, Malenoff, Putzke, Kartal, C. Schmitt, D. Schmitt, Toy, Ibrahim, Aydemir.

Legt die Truppe von Trainer Claus Schromm heute Abend im Heimspiel gegen den TSV Buchbach einen Dreier nach, ist der Anschluss an das Mittelfeld der Tabelle bereits hergestellt. So einfach, wie es sich anhört, wird die Aufgabe gegen den Tabellenvorletzten sicher nicht. Das weiß auch Schromm. Mahnend hebt er den Zeigefinger und sagt: „Die haben einen schlechten Start in die Saison erwischt, müssten aber hinsichtlich ihres Personals nicht hinten drin stehen. Außerdem sind sie auch im Aufwind.“ In der Tat überraschte der TSV Buchbach am vergangenen Spieltag ähnlich wie der SV Heimstetten selbst und gewann zu Hause gegen den TSV 1860 Rosenheim mit 1:0. Dazu plagen den SVH – wie könnte es anders sein – Personalsorgen. Außer dem wegen eines Fingerbruchs länger ausfallenden Innenverteidiger Rafael Mayer, den beiden angeschlagenen Alexander Wich und Memis Ünver, muss sich heute Abend auch Quirin Moll (Muskelquetschung) mit der Rolle des Zuschauers begnügen. Dazu weilt Interimsstürmer Artur Kubica aus beruflichen Gründen auf einem Seminar.

Schromm muss wieder einmal „improvisieren“, wie er sagt. Und er wusste nach dem Mittwochstraining auch schon wie: „Junis Ibrahim hat in Würzburg getroffen, er spielt für Kubica neben Ibrahim Aydemir im Sturm.“ Steven Toy wechselt im Mittelfeld die Seite, soll die linke Außenbahn beackern. Schromm: „Im Training funktionierte der Wechsel mit Linksverteidiger Dominik Putzke sehr gut.“ Für Moll spielt dann Ali Kartal rechts, daraus ergibt sich quasi aus der Not heraus ein taktischer Kniff. „Für Buchbach spielt links Alt-Löwe Ralf Klingmann. Kartal hat im direkten Duell Schnelligkeitsvorteile“, sagt Schromm.

„Weil beide Mannschaften in Zugzwang sind“

Ein munteres Spielchen können die Fans erwarten. „Weil beide Mannschaften in Zugzwang sind“, sagt der SVH-Trainer. Ob Buchbach sein Heil ausschließlich in der Flucht nach vorne sucht? „Ich befürchte nicht“, sagt er. Er glaubt, die Gäste werden versuchen, kompakt zu stehen und nur bei Gelegenheit den Torerfolg zu suchen. Gefährlich sind die Buchbacher, zumindest von der Papierform her.

Stürmer Thomas Breu traf vor drei Spielzeiten für den Bezirksligisten SC Olching über 40 Mal ins Schwarze, ehe er bei den Profis von Hansa Rostock sein Glück versuchte. Und auch Markus Gibis oder der Ex-Heimstettener Thomas Eckmüller sind immer für einen Treffer gut. Beunruhigen lässt sich Schromm davon nicht: „Ich denke trotzdem, dass wir genügend Qualität haben, um dieses Spiel zu gewinnen.“

von Matthias Vogel

Quelle: fussball-vorort.de

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