Ismaning rutscht fast aus

Nach 0:2-Rückstand: Fischer und Siebald drehen die Partie

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Doppeltorschütze in Planegg: Maximilian Siebald erzielte das 2:2 und den 3:2-Siegtreffer.

FC Ismaning – Das Angebot lag auf dem Tisch. Tabellenführer Deisenhofen spielte am Samstag 1:1 gegen den ASV Dachau und damit konnte gestern der FC Ismaning mit drei Punkten beim Letzten SV Planegg-Krailling bis auf einen Zähler heran kommen.

Das gelang dann auch, aber der 3:2 (2:2)-Auswärtserfolg nach einem schnellen 0:2-Rückstand war eine ganz schwere Geburt.

Spiele von Spitzenmannschaften gegen den Tabellenletzten sind immer so schreckliche Tage, an denen eigentlich nur verloren werden kann. Im Fall des FC Ismaning kam noch ein 20 Jahre alter Kunstrasen dazu, obwohl der Platzwart für den Rasen grünes Licht gegeben hatte. Aber Planeggs Mannschaft rechnete sich bessere Chancen aus, wenn unter bedingt lustigen Bedingungen gekickt wird.

Ehe sich der Tabellenzweite versah, stand es dann auch schon 2:0 für Planegg und der Nachmittag wurde kurios. Mit einem etwas glücklichen Pressball und einem Freistoß machte das Schlusslicht seine schnellen Treffer. Zu allem Unglück musste Mijo Stijepic mit einer Verletzung an der Wade in der 7. Minute raus.

Die Reaktion des FCI war aber ordentlich, denn ab der 20. Minute gab es das eigentlich zu erwartende Spiel auf ein Tor. Bis zur Pause hatten die Ismaninger den schlimmsten Schaden dann schon einmal korrigiert zum 2:2-Pausenstand. Bastian Fischer versenkte in der 35. Minute einen direkten Freistoß im Torwarteck. Nach einem schlechten Abschlag des Torwarts schaltete die Mannschaft von Trainer Xhevat Muriqi schnell um und so konnte Maximilian Siebald zwei Minuten vor der Pause den Ausgleich markieren.

Nach dem Seitenwechsel ging das Spiel auf ein Tor weiter, aber es war extrem zäh. Die Planegger standen mit Mann und Maus hinten drin und langten wiederholt kernig hin, um einem fußballerisch stärkeren Gegner den Schneid abzukaufen und und einen nicht für möglich gehaltenen Punkt einzusacken.

Sieben Minuten vor dem Ende kam dann aber doch noch die Erlösung. Nach einem weiten Ball von Samed Aladdinoglu war Maximilian Siebald frei durch und umkurvte den Keeper. Der Kapitän meldete sich mit seinen beiden Toren nach vier Spielen Rotsperre gleich wieder als Matchwinner zurück.

Quelle: fussball-vorort.de

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