Rückfall in die Abstiegs-Relegation

Nach 1:2-Pleite: SC Fürstenfeldbruck steckt tief im Sumpf

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Fürstenfeldbruck – Eine Niederlage so unnötig wie ein Kropf und ein bitterer Platzverweis in letzter Minute: Die 1:2 (1:2)-Pleite des SC Fürstenfeldbruck gestern Abend gegen den TSV Meitingen zum Auftakt der Frühjahrsrunde war einfach nur zum Vergessen.

Vor allem die Rote Karte gegen Keeper Max Knobling schmerzt. Der baumlange Torhüter hatte bei einem Meitinger Konter in der Nachspielzeit außerhalb des Strafraums mit der Hand geklärt. Nach kurzer Beratung mit seinem Assistenten zückte Schiri Benjamin Senger aus Hurlach vor 80 Zuschauern am Brucker Kunstrasenplatz den roten Karton. Zum Duschen gingen aber gleich alle, denn unmittelbar danach war das Spiel beendet, die 1:2-Pleite besiegelt. „Das war eine unverdiente Niederlage“, ärgerte sich SCF-Trainer Tarik Sarisakal, der den Verein zum Saisonende verlässt und sich dem nahe seines Dachauer Heimatortes liegenden TSV Jetzendorf anschließt.

Seine Brucker Noch-Mannschaft hatte gestern mit dem Wiederanpfiff nach der Pause das Spiel fast komplett an sich gerissen. Allerdings machte sich das Fehlen von Marian Knecht als Vollstrecker schmerzlich bemerkbar. Möglichkeiten erarbeiteten sich die Brucker trotzdem zuhauf. Allerdings fehlte vorne ein Goalgetter, der das Leder über die Linie drückte. Auch der wiedergenesene Karol Kopec konnte Knecht nicht ersetzen und vergab größte Chance, als er den Ball freistehend vor dem leeren Tor in den vom Flutlicht nur spärlich beleuchteten Nachthimmel jagte. Das war nur eine von mehreren Chancen, denen Sarisakal nach dem Schlusspfiff hinterhertrauerte. Ansonsten fand er zumindest in den zweiten 45 Minuten kaum Grund zur Kritik.

„Die Laufbereitschaft war da, die Mannschaft hat alles gegeben.“ Dass die Brucker am Ende trotzdem mit leeren Händen dastanden, diese Suppe hatten sie sich in der ersten Halbzeit auch selbst mit eingebrockt. Beide Gegentore fielen unter die Rubrik „vermeidbar“. Beim 0:1 nach wenigen Minuten ließ sich Knobling von einem Schuss aus spitzem Winkel ins kurze Eck düpieren. Beim 1:2 kurz vor der Pause machte ausgerechnet Routinier Tamas Madar keine gute Figur, als er zunächst den Ball nicht zum Abschlag ins Toraus gehen ließ und sich dann auch noch in ein unnötiges Dribbling verzettelte, das prompt zum Ballverlust führte. Die Gäste erwiesen sich in der hektischen ersten Halbzeit aber als kaum besser.

Nur wenige Minuten nach ihrer Führung versäumten sie es gleich dreimal, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen. Am Ende landete ein Querschläger bei Marco Ecker, der sich mit dem zwischenzeitlichen 1:1 bedankte. Dass der SCF nun auf Relegationsrang 14 abgerutscht ist, konnte er damit aber auch nicht verhindern. So blieb Sarisakal am Ende nur das frustrierte Fazit: „Das war ganz bitter.“ Am Samstag erwartet der SCF den Tabellenführer FC Gundelfingen.

Quelle: fussball-vorort.de

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