Schwache Leistung beschert SCF ein 0:2 gegen Aindling

Nach Berg- folgt wieder Talfahrt

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„Da hat einfach die Konzentration gefehlt“, so Tarik Sarisakal.

SC Fürstenfeldbruck - Die Bergund Talfahrt des SC Fürstenfeldbruck geht – mit Abwärtstendenz – weiter: Nach dem Sensationssieg in Ichenhausen kassierten die Brucker vor 135 Zuschauern im Stadion an der Klosterstraße gegen Aindling eine 0:2 (0:2)-Heimniederlage.

Dass man gegen den Favoriten Federn ließ, überraschte weniger. Schließlich ist Aindling trotz laufendem Insolvenzverfahren Tabellenzweiter. Was SCF-Coach Tarik Sarisakal aber die Sorgenfalten auf die Stirn trieb, war die Art der Niederlage. Dabei gab es vor der Partie noch gute Nachrichten: Die Rotsperre von Torhüter Maximilian Knobling wurde nach erfolgreichem Einspruch samt Tagblatt-„ Beweisfoto“ von zwei Spielen auf eine Partie verkürzt. Die Strafe hatte er bereits in Ichenhausen abgesessen und konnte somit gegen Aindling wieder ran. Dazu gab es auch noch weitere personelle Verstärkung: Mit Carl Weser erhielt ein weiterer Neuzugang die Freigabe rechtzeitig vor dem Spiel. Der 18-Jährige kickte zuletzt in England. Nach erfolgreichem Abitur zog ihn eine Ausbildungsstelle nun zurück nach Deutschland, wo er sich dem SCF anschloss. Die Brucker begannen noch ganz passabel und erarbeiteten sich zwei, drei gute Möglichkeiten. Die blieben jedoch – wie so oft in dieser Spielzeit – ungenutzt. Als Aindlings Alexander Lammer nach nicht einmal 20 Minuten die zweite Gästechance zur Führung nutzte, war es mit der Brucker Herrlichkeit aber dahin. Schon die Entstehung des Tors ärgerte Sarisakal. Der Eckstoß, der Lammers Kopfball vorausging, war laut SCF-Coach vermeidbar: „Da hat einfach die Konzentration gefehlt.“

Und auch das folgende 2:0 durch David Englisch trieb Sarisakal die Zornesröte ins Gesicht. Nach einem „Alibi- Anlaufen beim Pressing“, so der Coach, wurde die Brucker Defensive einfach von zwei Leuten überrannt. Zu allem Übel sah auch Knobling nicht ganz glücklich aus, als er erst einen Schritt zurück machte. Der fehlte ihm schließlich beim Herauseilen, um den Querpass noch vor dem Torschützen abzufangen.

Das war einfach ein schlechtes Spiel von uns“, schimpfte Sarisakal. Man habe sich der Cleverness des Gegners beugen müssen. „Auch nach dem Rückstand haben wir nicht das Aufbäumen gezeigt, das gegen einen solchen Gegner nötig gewesen wäre“, sagte Sarisakal weiter. Aber schon nach dem Abschlusstraining habe ihm nichts Gutes geschwant. „Das war katastrophal. Und so wie man trainiert, so spielt man auch.“

Quelle: fussball-vorort.de

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