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Fußball - Bezirksliga

Nach dem Kirchheim-Coup: SpVgg Kammerberg muss nachlegen

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Mit breiter Brust nach dem Husarenstück: Siegtorschütze Martin Schön (r.) und die Kammerberger Kicker wollen nach dem Coup gegen den Spitzenreiter gegen das Schlusslicht den nächsten Dreier einfahren.

Jetzt gilt es nachzulegen: Für die SpVgg Kammerberg geht es am Samstag beim SC Grüne Heide Ismaning darum, die drei Punkte vom vergangenen Wochenende aus dem Spiel gegen Tabellenführer Kirchheimer SC zu vergolden. Anstoß ist um 15.30 Uhr.

Kammerberg – Kammerbergs Trainer Manuel Haupt könnte nach dem Prinzip „Never change a winning team“ aufstellen. Denn alle Kicker, die beim 1:0-Überraschungssieg gegen die Kirchheimer dabei waren, sind einsatzbereit. Mit Sebastian Waas steht einer der gefährlichsten Offensivleute der SpVgg vor der Rückkehr in den Kader. „Ob es bei ihm geht, wird sich kurzfristig entscheiden“, dämpft Coach Haupt die Erwartungen. Dass die Kammerberger auch ohne den Zwölf-Tore-Mann Waas siegen können, haben sie gegen Kirchheim eindrucksvoll demonstriert: „Die Jungs haben es sehr gut gemacht und eigentlich alle Vorgaben umgesetzt“, freute sich Haupt. „Der Sieg war verdient. Die Kirchheimer haben nur dreimal auf unser Tor geschossen, wir hatten weitere gute Möglichkeiten.“ Dann ergänzt er: „Leider sind wir in der Hinrunde nur selten so diszipliniert aufgetreten.“

Deswegen steht die Spielvereinigung auf Rang zwölf, dem besseren der beiden Abstiegsrelegationsränge. Da die beiden vor den Kammerbergern platzierten Teams des SV Dornach und des FC Alte Haide ebenfalls gewonnen haben, beträgt der Rückstand auf den rettenden elften Rang weiterhin sechs Punkte. „Wir haben nur Einfluss auf unsere Ergebnisse, daher schaue ich nicht auf die Gegner. Das lenkt uns nur ab“, betont Haupt.

Er ist davon überzeugt, dass seine Mannschaft besser beraten ist, wenn sie sich auf ihre Leistung konzentriert. Im Hinspiel gegen den SC Grüne Heide Ismaning gelang dies jedenfalls nicht: 0:1 hieß es nach einem Gegentreffer in der Nachspielzeit – und Haupt sprach anschließend von einer „völlig verdienten Niederlage“. Soweit soll es diesmal nicht kommen.

Der Gegner aus Ismaning kämpft mit Problemen und ist nach fünf Niederlagen in Folge auf den letzten Platz abgerutscht. Eine gefährliche Situation, mahnt der Coach: „Wenn wir mit 90 Prozent in die Partie gehen, dann wird es nicht reichen. Wenn wir mit der gleichen Disziplin an die Aufgabe herantreten wie am vergangenen Wochenende, stehen die Chancen auf drei Punkte gut.“ Und Haupt fügt noch an: „Nur, wenn wir nachlegen, war der Sieg gegen Tabellenführer Kirchheim etwas wert.“

Quelle: Merkur.de

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