Nach der Klatsche eine klare Ansage von Sarisakal

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Tarik Sarisakal fordert eine Trotzreaktion von seinen Spielern.

SC Fürstenfeldbruck - Beim SC Fürstenfeldbruck ist vor der Heimpartie gegen Nördlingen wieder Friede eingekehrt. Coach Sarisakal erwartet nach dem 2:6-Debakel gegen Kottern eine Trotzreaktion.

Nach der 2:6-Klatsche in Kottern war Tarik Sarisakal noch sprachlos. Knapp eine Woche später und wenige Stunden vor dem Heimspiel am Samstag, 14?Uhr, gegen Nördlingen findet der Trainer des SC Fürstenfeldbruck deutlichere Worte: „Die Mannschaft muss eine Trotzreaktion zeigen.“ Unter der Woche scheinen sich die Spieler bereits selbst am Schlafittchen gepackt zu haben. Jedenfalls hat Sarisakal festgestellt: „Die Mannschaft hat gut gearbeitet.“

Die herbe Pleite war dabei gar nicht das große Thema. Erst bei der Abschlussbesprechung vor dem Nördlingen-Spiel arbeitete Sarisakal die Geschehnisse noch einmal auf. Klare Ansage für den Samstag: „Wir müssen mehr Aggressivität in den Zweikämpfen zeigen.“ Die Vorgabe gab es zwar auch in Kottern. „Aber da haben die Spieler die Theorie nicht in die Praxis umgesetzt.“ Die hohe Zahl an Gegentoren sei deshalb „nicht von ungefähr“ zustande gekommen.

Personell kündigt Sarisakal die eine oder andere Überraschung an. Das liege aber nicht ausschließlich an der schwachen Kottern-Leistung. Vielmehr konnten der erkrankte Karol Kopec sowie Marian Meier (Studium) und Tamas Madar (Urlaub) unter der Woche nicht trainieren. Zwar dürften alle drei im Kader stehen, aber: „Es spielen die, die trainiert haben.“

Die Gäste können bislang auch noch nicht zufrieden sein. Letztes Jahr erst in der Aufstiegsrelegation gescheitert, belegt Nördlingen bislang nur Rang acht. Von den letzten vier Spielen wurden sogar drei verloren. Der einzige Sieg hatte es aber in sich: 4:1 in Affing. Und das auswärts, wo die Truppe sonst weitgehend enttäuschte. „Nördlingen hat seine Auswärts-Misere beendet. Wir müssen jetzt unsere Heim-Misere beenden“, sagt Sarisakal. Zwar hat der SCF vor eigenem Publikum noch nicht verloren, aber eben auch noch nicht gewonnen. „Fünf Unentschieden, das ist punktemäßig einfach zu wenig.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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