Nach Kunstrasenspiel beim FCU: Pipinsried will Recht haben

Conny Höß will Recht behalten. Der Streit um das Kunstrasenspiel geht bis zum höchsten Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbandes.

Unterföhring – Die Winterpause der Fußballer neigt sich dem Ende zu, doch das Nachspiel des Unterföhringer 5:1-Sieges gegen den FC Pipinsried läuft noch auf vollen Touren.

Der Streit um das Kunstrasenspiel geht bis zum höchsten Sportgericht des Bayerischen Fußball-Verbandes. Die Pipinsrieder waren nicht einverstanden mit der Verlegung dieser letzten Partie vor der Winterpause auf den Kunstrasen und traten nur unter Protest an. Die Verbandsfunktionäre wischten den Einspruch vom Tisch mit dem Hinweis, dass der FCU in seinem Vereinsprofil den Kunstrasen als Alternative angaben.

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In der Wintertagung der Landesligisten ruderte Spielgruppenleiter Johann Wagner zurück und entschuldigte sich halb für das strikte Vorgehen. Dennoch hat der FC Unterföhring in der ersten Sportgerichtsverhandlung voll Recht bekommen. Das Ergebnis wurde bestätigt, aber die Dachauer Fußballer gingen in die Berufung. Das Sportgericht verwies darauf, dass Pipinsried zweigleisig gefahren ist. Einerseits habe der abstiegsgefährdete Club versucht, sportlich zu punkten und wolle nun nach der Niederlage mit der Spielwiederholung die zweite Option aufgreifen. „Wenn sie nicht gespielt hätten, dann hätten sie tausendprozentig eine Neuansetzung bekommen“, sagt Unterföhrings Präsident Franz Faber.

Der Vorsitzende des FC Unterföhring wurde auch als einer von drei Vereinsvertretern in eine Expertengruppe der Landesliga Süd aufgenommen. Hier soll die zukünftige Struktur des bayerischen Vereinsfußballs unterhalb der künftigen bayerischen Regionalliga diskutiert werden. Im Gespräch ist eine Zusammenschmelzung der Landesligen von drei auf zwei Gruppen. Hier würden die Meister dann definitiv in die künftige Bayernliga aufsteigen. Die Landesliga soll wirtschaftlich näher an die vierte Liga herangeführt werden. „Wir stehen exemplarisch für die kleinen Vereine und die Frage, ob welche Auflagen diese Dorfclubs erfüllen können“, sagt Faber.  nb

Quelle: fussball-vorort.de

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