FCI nach Niederlage zuhause gefordert

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Zweikampfstark: Holzkirchens Kinshofer spitzelt Siebald den Ball weg.

FC Ismaning - Die Chance auf den Klassenerhalt lebt, aber größer ist sie nicht geworden. Am Mittwoch verlor der FC Ismaning in der Bayernliga- Relegation 0:1 (0:1) beim TuS Holzkirchen und hat sich damit für das Rückspiel (Samstag, 16 Uhr) eine knackige Aufgabe mit nach Hause genommen.

Den Unterschied machte die erste Halbzeit, in der die Ismaninger recht enttäuschend auftraten. Holzkirchen trat wie erwartet auf mit weiten Bällen, dem etwas rustikaleren Fußball und Vorteilen im Zweikampf. Ismanings junge Truppe hielt nicht dagegen und war so das zwangsläufig tief stehende und verteidigende Team. „Wir haben uns einschüchtern lassen“, schimpfte später Trainer Xhevat „Jacky“ Muriqi. Er war mit seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Dazu kam dann auch noch das Gegentor mit Symbolcharakter. Holzkirchen spielte in den letzten Sekunden vor der Halbzeit einen langen Ball, den drei Mann mit Willen und Kraft ablegten zu Lars Doppler, der das Tor des Tages machte. Nach der Pause gelang es dann auch den Ismaningern einen Gegner auf Augenhöhe abzugeben. Nun kämpfte der FCI, gestaltete das Geschehen offen und hatte auch seine offensiven Momente.

Zweimal kribbelte es etwas bei Abschlüssen von Maximilian Siebald. Den ersten Versuch konnte gerade noch ein Verteidiger abblocken und beim zweiten endete die Halbchance in den Armen des Torwarts. In der 77. Minute mussten sich die Ismaninger bei Florian Preußer bedanken, dass es beim 0:1 blieb. Holzkirchen hatte bei einem Konter den zweiten Treffer auf dem Fuß und das wäre dann die richtig komfortable Ausgangsposition gewesen. Dem gegenüber stand dann die Großchance der Ismaninger in der Nachspielzeit. Sechs Meter vor dem Tor kam der eingewechselte Georg Reisberger völlig frei zum Kopfball und verfehlte sein Ziel.

Das hätte das 1:1 sein müssen. Natürlich war Ismanings Trainer Muriqi mit dem 0:1 nicht glücklich, aber er sieht weiter Chancen, die zweite Relegationsrunde mit dem Endspiel gegen Wolfratshausen zu erreichen. „Zu Hause werden wir uns durchsetzen“, sagt Muriqi, „denn auch in der Liga haben wir die meisten Punkte zu Hause geholt.“ Er weiß natürlich auch, dass seine Ismaninger bei einem Gegentor drei Stück für das Weiterkommen schießen müssten.

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Quelle: fussball-vorort.de

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