Nach der Pause überzeugend

- VON PAUL HOPP Weilheim - Im eigenen Stadion hatten die Fans des TSV Weilheim bislang selten Grund zu jubeln. Doch wenn ihre Mannschaft schon einmal gewinnt, dann macht sie es richtig: Gegen den FC Emmering ging der Aufsteiger mit einem 5:0 (2:0)-Erfolg vom Platz. Es war nach dem 5:1 über Gaißach, gespielt am 11. August, überhaupt erst der zweite Heimsieg.<BR>

BEZIRKSLIGA Wie wichtig es ist, Routiniers in der Mannschaft zu haben, wurde am Samstag wieder einmal überdeutlich. Zwar fehlte Spielertrainer Martin Kindermann aus beruflichen Gründen, dafür waren Libero Steffen Thiel und Alwin Gerber wieder im Team. Letzterer sorgte nicht nur im Mittelfeld für Ordnung, sondern glänzte auch als Vorlagengeber. So beim 2:0, als Gerber einen Freistoß an der Mittellinie Stanislav Krotak mustergültig in den Lauf spielte und dieser den Ball am herauseilenden FC-Torwart vorbei ins Netz setzte (33.). Zuvor hatte Jörg Helfer, am langen Pfosten stehend, auf Flanke von Georg Tafertshofer mit einem satten Schuss die Führung erzielt (14.). Es waren streng genommen die einzigen Möglichkeiten der Gastgeber in der flotten ersten Hälfte. <P>Auf der anderen Seite dagegen hatten die Emmeringer vor der Pause drei glasklare Chancen. "Da haben wir Riesenfehler gemacht. Das Ergebnis kann da anders ausschauen", meinte TSV-Co-Trainer Gediminas Sugzda hinterher. Erst scheiterte Thomas Loder freistehend an Torwart Ludwig Spitzer (23.), danach traf Alexander Boss aus kurzer Distanz den Ball nicht richtig (26.). Pech hatte auch Stefan Steinbeisser, dessen Flugkopfball aus sechs Metern Spitzer an den Pfosten lenkte (37.). <P>Wer gedacht hätte, dass nach der Pause die Emmeringer erst Recht Gas geben würden, sah sich getäuscht. Weilheim kontrollierte die Partie nun völlig, bekam von den Gästen auch gehörig Freiräume für Gegenstöße. "Wir haben uns total gehen lassen", meinte FC-Coach Sebastian Hartl. Den ersten Warnschuss gab der erneut starke Michael Berndt mit einem Freistoß an die Latte ab (47.). Mehr Glück hatte danach Krotak, der, von Gerber maßgenau bedient, per Volleyschuss zum 3:0 traf (57.). Gleich darauf scheiterten Helfer und Nusmir Velic innerhalb weniger Sekunden aus kürzester Distanz (59.). "Wir sind zeitweise vorgeführt worden", so Hartl. In den Schlussminuten schraubten der eingewechselte Christian Rannetshauser (85.) nach einem schönen Spielzug und Berndt per 22-Meter-Freistoß (90.) das Ergebnis auf 5:0. "Bislang haben wir in der zweiten Hälfte immer abgebaut, aber diesmal waren wir richtig gut", freute sich Sugzda. <P></P>

Quelle: Merkur.de

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