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Ende der Wiesn-Abstinenz bei Klaus Augenthaler

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Gute Ansätze sieht Verteidiger Andreas Brysch bei der SpVgg: „Aber halt noch nicht 90 Minuten lang.“ Im Heimspiel gegen Babelsberg soll sich das ändern. Foto: bro

Unterhaching - Ein „Lapsus linguae“ ist Klaus Augenthaler unterlaufen, ein Freud’scher Versprecher also, den der Trainer der SpVgg Unterhaching prompt korrigierte. Der aber die insgeheim vorhandenen Ambitionen beim Drittligisten erahnen ließ.

„Die Mannschaft“, erklärte Augenthaler vor dem Heimspiel am Freitag (19 Uhr) gegen den SV Babelsberg, „hat das Potenzial, um Platz eins mitzuspielen.“ Erstaunte Blicke - schließlich ist Haching bis dato einem Abstiegs- weitaus näher als einem Aufstiegsplatz. Dann bemerkte Augenthaler den unwillkürlichen Fehler in seiner Aussage und relativierte sie: „Oh, ich meine natürlich nicht Platz eins, sondern einen einstelligen Tabellenplatz.“

Derzeit steht Haching fünf Plätze hinter Babelsberg auf Rang 15. Aber keine Frage, die Tendenz zeigt nach oben, nicht nur wegen der vier Punkte aus den Auswärtsspielen in Bremen und Stuttgart. Im Training ist der Kader wieder fast komplett, sodass Augenthaler aus dem Vollen schöpfen kann. Und so präzise, wie Stürmer Gunnar Gunnlaugsson gestern zum Abschluss des Trainings die Trainingsbälle aus 20 Metern Distanz ins Transportnetz, das Michael Hefele wie einen Basketballkorb aufgespannt hatte, bugsierte, entstand bei den Zaungästen der Eindruck: Diese Mannschaft hat enorm an Selbstvertrauen gewonnen!

Stimmt genau, wie Abwehrspieler Andreas Brysch bestätigt. „Wir spüren in jeder Trainingseinheit, dass die Abstimmung immer besser wird. In Stuttgart war unser Spiel anfangs gut, aber halt noch nicht 90 Minuten lang. Da müssen wir hinkommen.“ Ein Manko, laut Brysch: „Wir schlagen die Bälle zu früh weg, statt sie ruhig rauszuspielen.“

Auch Augenthaler bemerkte eine klare Steigerung in puncto Aggressivität und Ballgewinn, „aber wir spielen zu kompliziert“. Seine Devise für das Spiel gegen Babelsberg lautet deshalb: „Mit der ersten Chance das 1:0 machen - und wenn das nicht klappt, sich in Geduld üben.“

Geduld, was einen Wiesn-Besuch angeht, pflegt Augenthaler übrigens schon länger. „Ich bin schon seit zehn Jahren nicht mehr dort gewesen, denn ich habe diese Massenaufläufe nicht so gern. Aber klar, mit der Mannschaft gehe ich gern aufs Oktoberfest.“ Um beim offiziellen Termin am 3. Oktober in der Schützenfesthalle anzustoßen. Auf einen Aufwärtstrend? Der zweite Heimsieg der Saison heute wäre eine gute Basis.

von Martin Becker

Quelle: fussball-vorort.de

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