Trainer Schromm plagen weiter Personalnöte

Der nächste Dreier! Haching im Aufstiegsrennen ohne Aufstiegschancen

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Wieder gewonnen, aber...: Torschütze Bigalke&Co. dürfen nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen.

Die tolle Serie des Drittliga-Absteigers ging auch in Amberg weiter. Während die Spitzenteams aus Regensburg und Burghausen zuletzt etwas schwächelten, ist die SpVgg Unterhaching nach der Winterpause auf dem Vormarsch.

Drei Siege und ein Unentschieden stehen 2016 auf dem Konto der Mannschaft von Trainer Claus Schromm, die nun durchaus noch in den Titelkampf eingreifen kann. Da erscheint es allmählich immer ärgerlicher, dass der Verein keine Lizenz für die dritte Liga beantragt hatte. So geht es nur noch ums Prestige, die Mannschaft agiert dennoch weiter hochmotiviert. Beim Auswärtsspiel in Amberg musste Trainer Schromm erneut auf ein halbes Dutzend Akteure verzichten.

So fehlten auch noch der angeschlagene Kapitän Josef Welzmüller und Angreifer Vitalij Lux, der zu Länderspielen nach Kirgistan gereist war. Aber die Hachinger starteten auch so wieder einmal furios in die Partie. Bereits nach 100 Sekunden konnten die mitgereisten Gästefans jubeln: Im Nachschuss erzielte Rückkehrer Sascha Bigalke das 0:1. In der Folge hatten beide Teams gute Möglichkeiten, aber den größten Aufreger gab es in der 35. Minute. Der Amberger Jan Fischer sah nach einer rüden Attacke gegen den Hachinger Alexander Sieghart die Rote Karte. „Das war für mich völlig unverständlich“, haderte der Amberger Trainer Tino Rost. Und auch sein Kollege Claus Schromm räumte ein: „Die Rote Karte hat die erste Halbzeit schon geprägt.“

Nach dem Seitenwechsel verlief das Geschehen ziemlich ausgeglichen, aber ohne große Höhepunkte. Die Hachinger hatten zwar die besseren Möglichkeiten, konnten aber mit der Überzahl nicht viel anfangen. Die beste Möglichkeit vergab kurz vor Schluss der eingewechselte Kanadier Caleb Clarke, der freistehend das Ziel verfehlte. Am Ende konnte sich der Hachinger Trainer über den Arbeitssieg durchaus freuen: „Es war das erwartet enge und interessante Spiel.

Insgesamt hatten wir in der Defensive etwas Glück, aber im Abschluss auch viel Pech“. Auch Abwehrspieler Alexander Winkler freute sich über den Sieg: „Es war bis zur letzten Sekunde ein umkämpftes Spiel, weil wir es verpasst hatten, den Sack zuzumachen. Es ist uns nicht gelungen, die Überzahl gut auszuspielen, aber das war vielleicht auch ein bisschen dem Platz geschuldet. Erfreulich, dass wir wieder zu Null gespielt haben und jeder bis zum Schluss gekämpft hat“.

Quelle: fussball-vorort.de

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