CSU-Parteitag: Starkes Ergebnis - Markus Söder als Parteichef wiedergewählt

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Dombronka:"Es war ein glücklicher Punkt für uns."

Nächste Nullnummer gegen Schalding

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Haching-Boss Manni Schwabl konnte mit der Leistung der SpVgg nícht zufrieden sein.

SpVgg Unterhaching - 0:0, wieder keine Tore gegen den SV Schalding-Heining. Und doch erlebte die SpVgg Unterhaching zum Heimauftakt 2017 etwas Neues: Nie war der Regionalliga-Spitzenreiter in dieser Saison einer Niederlage näher als am Samstag gegen den Tabellen-Vorletzten.

Abpfiff nach vier Minuten Nachspielzeit im Sportpark, Endergebnis 0:0. Es war Zeit zum Durchatmen, denn die Schlussphase hatte noch einmal einiges an Dramatik geboten. Durchatmen auch, weil sich die Gastgeber glücklich schätzen durften, einen Punkt auf der Habenseite zu verbuchen. Es war erst das zweite Unentschieden im heimischen Stadion, fast wäre aber der Nimbus der Unbesiegbarkeit geplatzt.

„Das war von der ganzen Mannschaft zu wenig“, sagte Routinier Maximilian Nicu, nachdem er kopfschüttelnd den Rasen verlassen hatte. „Es gibt Gegner, die uns nicht so liegen, das ist für uns Schalding-Heining. Aber wir haben trotzdem die Qualität, so ein Spiel nicht zuzulassen. Wir hätten uns heute nicht beschweren können, wenn wir verloren hätten.“ Auch Verteidiger Max Dombrowka gab ehrlich zu: „Das ist schon enttäuschend. Es war ein glücklicher Punkt für uns. Wir sind nie wirklich in Spielfluss gekommen und immer unsicherer geworden. So machst du den Gegner stark.“

Nach 90 denkwürdigen Minuten mussten die Hachinger festhalten: Der abstiegsbedrohte Vorletzte hatte mehr Chancen gehabt, und auch die besseren. Wie erwatet standen die Niederbayern, bei denen seit dieser Saison auch der ehemalige Unterhachinger Robert Zillner kickt, sehr tief, beschränkten sich aber keineswegs aufs Verteidigen und setzten nach vorne immer wieder Nadelstiche. „Heute war fußballerisch mehr möglich als vor einer Woche, das haben wir genutzt“, freute sich Schaldings Spielertrainer Stefan Köck in Badelatschen bei der Pressekonferenz, „es ist uns mehrmals gelungen, auch nach vorne zu spielen. Das war ein gerechtes Unentschieden.“

Schon nach neun Minuten tauchte Gallmeier alleine vor Haching-Keeper Stefan Marinovic auf, der wurde früh zu einer Parade gezwungen. Der Neuseeländer klärte auch im Verbund mit Dombrowka in der 32. Minute auf der Linie nach einem Kopfball von Pillmeier. In der 40. Minute hatten die Gäste den Ball schließlich ins Tor bugsiert, Schiedsrichter Stein entschied allerdings auf Abseits. Die einzige dicke Möglichkeit der Hausherren: Sascha Bigalkes schwacher Schuss nach feinem Doppelpass mit Vitalij Lux (18.), der fiel allerdings in die Kategorie „hundertprozentig“.

Im zweiten Durchgang brachte Pillmeier das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Metern Entfernung übers Hachinger Tor zu stolpern. Dann wurde es erst in der Schlussphase wieder spannend, als die beiden Joker Markus Einsiedler und Thomas Steinherr innerhalb von 130 Sekunden dreimal in Aktion traten. Nach Einsiedlers Vorarbeit scheiterte Steinherr aus spitzem Winkel an Gäste-Torhüter Schöller, kurz danach Einsiedler aus dem Gewühl heraus ebenfalls. Schließlich schoss Steinherr aus 25 Metern knapp drüber. Auf der Gegenseite stand urplötzlich Wiesmaier alleine vor Marinovic, der parierte erneut bärenstark (88.). Durchatmen.

„Der Gegner hat sich den Punkt heute redlich verdient“, gratulierte SpVgg-Cheftrainer Claus Schromm, „Schalding-Heining hatte die hochwertigeren Chancen. Wir hätten uns über einen Rückstand nicht beschweren können. Wir haben heute keine gute Mischung gefunden, mit dem Ergebnis können wir sehr gut leben.“ Vielleicht war der Dämpfer auch gar nicht so schlecht, mutmaßte Max Dombrowka: „Wir wären natürlich gerne auf der Euphoriewelle weitergeschwommen. Aber dieses Spiel macht uns deutlich, dass der Weg schwierig ist – auch wenn wir mit 50 Punkten Vorsprung oben stehen würden.“

Quelle: fussball-vorort.de

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