Strobl erwägt Yohoua-Comeback

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Viel vorgenommen haben sich Tobias Strobl & Co. für den Jahresendspurt in der Bayernliga.

FC Pipinsried - Wird gespielt oder nicht? FCP-Präsident Konrad Höß ist überzeugt, dass das Pipinsrieder Spiel auf seinem heiligen Rasen gegen den TSV Landsberg am Sonntag wie geplant ausgetragen werden kann.

Es ist eine Aufgabe, die sowohl bei FCP-Präsident Konrad Höß als auch bei Spielertrainer Tobias Strobl eine nervöse Reaktion auslöst. „Das wird eine ganz schwierige Nummer, schon fast eine Pionieraufgabe“, philosophiert Höß.

„Landsberg ist eine spielerisch sehr starke Mannschaft, die in den vergangenen Wochen fast durchaus positive Ergebnisse erzielen konnte. Wir sind vor dem Duell mit dem Aufsteiger auf jeden Fall gewarnt“, fügt Strobl hinzu. Bis auf das Auswärtsspiel beim SV Pullach (0:4) gewannen die Landsberger fünf der vergangenen sechs Spiele, sie haben sich so auf den fünften Tabellenplatz vorgeschoben. Eine beeindruckende Platzierung für einen Aufsteiger aus der Landesliga.

FCP-Spielertrainer Tobias Strobl schätzt den morgigen Gegner: „Diese Mannschaft war schon im Hinspiel deutlich besser, als es das Ergebnis von 4:1 gezeigt hat. Nun haben sie mit Qendrim Beqiri noch einmal einen qualitativ sehr starken Spieler dazubekommen. Zudem haben sie mit Muriz Salemovic für mich den besten Spieler der Bayernliga in ihren Reihen.“

Ob Pipinsried gegen den TSV Landsberg wieder im gewohnten 4-2-3-1-System aufläuft oder, wie zuletzt in Dachau, mit einem 3-5-2, lässt der Spielertrainer offen. „Eigentlich wollten wir die Dreierkette erst nach der Winterpause ausprobieren, aber gegen Dachau hat das super funktioniert. Ich habe sehr viele intelligente Spieler, die ein neues System extrem schnell umsetzen können. Das macht uns noch unberechenbarer“, erklärt Strobl.

Konrad Höß dürfte es wohl egal sein, in welchem System seine Mannschaft aufläuft, für den FCP-Präse zählt nur eines: „Wir wollen unsere Erfolgsserie weiter ausbauen.“ Auch Strobl stellt klar: „Es sind jetzt noch drei Spiele bis zur Winterpause. Jeder kann jetzt noch einmal alles raushauen und völlig befreit aufspielen. Bislang haben wir eine tolle Saison gespielt, und auch jetzt müssen wir nicht verkrampfen.“

Beim FC Pipinsried herrschen vor der morgigen Partie allerdings große Personalsorgen. Zu den Langzeitverletzten hat sich nun auch Armin Lange gesellt. Bei ihm hat sich die Befürchtung auf einen Bänderriss im Sprunggelenk bestätigt. Wieder ein Spieler mehr auf der Liste der Spieler, die vor Beginn der Winterpause wohl nicht mehr auflaufen werden. Ebenfalls in den kommenden beiden Spielen nicht mit dabei ist der zuletzt so starke Arthur Kubica. Der 1:0-Torschütze aus dem Derby hatte in der Schlussphase am vergangenen Wochenende die rote Karte gesehen und wurde vom Sportgericht für zwei Spiele gesperrt. Im Nachholspiel gegen den TSV Rain wäre Kubica somit wieder spielberechtigt. „Am Anfang waren drei Spiele Sperre im Gespräch, aber ich habe alles versucht und bin nun froh, dass es nur zwei Spiele geworden sind“, so Höß. Noch Hoffnung hat Strobl bei Torjäger Serge Yohoua: „Bei ihm ist es aktuell noch völlig offen. Er wird im Abschlusstraining versuchen, mitzumachen, und wir haben auch noch ein Gespräch mit seinem Arzt. Dann wird sich zeigen, ob es für einen Einsatz reicht, oder ob er aus dem Kader gestrichen wird.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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