Nappo schießt SVH zum Sieg in Bamberg

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Sebastiano Nappo schießt das entscheidende Tor, sein erstes im SVH-Trikot.

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten strampelt sich frei aus der Krise: Im Kellerduell beim FC Eintracht Bamberg holt der Regionalligist den zweiten Sieg in Serie und gewinnt dank eines späten Treffers mit 1:0.

Sebastiano Nappo ist beim SV Heimstetten der klassische Wechselspieler. Im 14 Partien hat der Mittelfeldmann auf dem Feld gestanden – doch nur dreimal über die volle Distanz. In der Regel bringt Trainer Vitomir Moskovic den 19-Jährigen als Joker oder nimmt ihn nach rund einer Stunde vom Feld.

Nicht so am Freitagabend beim FC Eintracht Bamberg: Da trabte Nappo erst in der 90. Minute zur Seitenlinie – unter dem Jubel seiner Kollegen. Denn 100 Sekunden zuvor hatte der einstige Ismaninger sein erstes Tor im SVH-Trikot erzielt, und das war obendrein ein ungemein wichtiges: Durch Nappos Treffer in der 87. Minute holt Heimstetten ein 1:0 in Bamberg – der zweite Erfolg in Serie. „Ein völlig verdienter Sieg“, bilanziert Schriftführer Stephan Rehme. „Vor allem in der zweiten Hälfte hatten wir deutlich mehr Chancen.“

In Bamberg setzte Moskovic auf die gleiche Anfangsformation, die sechs Tage zuvor den SV Seligenporten mit 4:1 niedergerungen hatte – mit einer Ausnahme: Für den gelbgesperrten Daniel Steimel besetzte Memis Ünver die Außenbahn. Der SVH-Flügelflitzer hatte auch die beste Möglichkeit im ersten Durchgang: Nach 25 Minuten profitierte er von einem kapitalen Schnitzer im Bamberger Spielaufbau und kam aus sechs Metern frei zum Schuss. Doch Ünver fand seinen Meister in Eintracht-Torwart Mario Aller, der die Kugel per Blitzreflex abwehrte.

Schon zuvor hatte Christoph Schmitt von der Strafraumkante abgezogen und nur knapp sein Ziel verfehlt, doch auch am anderen Ende des Rasens kamen die Platzherren mehrmals gefährlich vors Tor von SVH-Keeper Marijan Krasnic. „Die erste Hälfte war ausgeglichen und vom Niveau besser als das Seligenporten-Spiel“, findet Rehme. „Wir hatten klarere Chancen, die Bamberger mehr Ballbesitz.“

Auch nach dem Wechsel lag ein Tor auf beiden Seiten in der Luft. Doch erst setzte Sammy Ammari die Kugel knapp neben das Bamberger Gehäuse, und danach zeigte Krasnic im Eins-gegen-Eins mit Top-Stürmer Daniel Schäffler eine Glanzparade. Als alles bereits mit einem torlosen Remis rechnete, setzte sich Steven Toy über links durch und bediente Ammari, dessen Schuss der Torhüter parieren konnte. Doch der Abpraller landete bei Nappo, der das Leder aus 17 Metern trocken ins Netz setzte.

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Quelle: fussball-vorort.de

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