FCU bei Schanzer-Reserve

Neu-Trainer Faber: Team psychisch stärken

Vertreter gesucht: Andreas Faber muss nach der fünften Gelben Karte aussetzen. Foto: Dieter Michalek

Nach 13 Spielen ohne Sieg hat Fußball-Regionalligist einen neuen Trainer. Peter Faber (59) feiert an diesem Samstag (14 Uhr) beim FC Ingolstadt II seine Premiere als Chefcoach. Die Chancen auf den ersten Dreier im 14. Anlauf stehen eher schlecht bei einem Team der Stunde.

Die Ingolstädter haben eine gute Woche hinter sich mit sechs Punkten und dem 4:1-Schützenfest gegen Garching am vergangenen Wochenende. Mit vier Siegen in Serie ist die Zweitliga-Reserve das Team der Stunde und die Nummer drei der Tabelle. „Wir als Tabellenletzter müssen vor jeder Mannschaft in dieser Liga Respekt haben“, sagt Trainer Peter Faber, der unter der Woche Thomas Seethaler abgelöst hat. Er betont auch, dass ein Unentschieden im Stadion des ESV Ingolstadt schon eines der kleinen Erfolgserlebnisse wäre, die die geschundene FCU-Seele nun braucht.

„Innerhalb von drei Tagen alles umzuändern würde die Spieler nur durcheinanderbringen“, sagt der erfahrene Trainer. Er wird eher an den kleinen Stellschrauben drehen und möchte die Mannschaft psychisch stärken. „Die Spieler sind nicht so schlecht, wie es derzeit aussieht“, ist seine Kernaussage an die Mannschaft und an das Umfeld.

Schlechte Vorzeichen für das Debüt des Trainers sind die beiden fehlenden Co-Trainer. Andreas Faber muss nach der fünften Gelben Karte einmal aussetzen und Martin Büchel ist wieder bei der Liechtensteiner Nationalmannschaft im Einsatz.

Vor allem die Besetzung des Mittelstürmers hält sich der Trainer offen: „Wir haben im Training das eine oder andere ausprobiert und alles ist möglich.“ Die wahrscheinlichste Variante ist Malcom Olwa-Luta, der ein Konterstürmer mit körperlicher Robustheit ist. Ähnlich vom Typ her wär Masaaki Takahara, der vielleicht noch etwas schneller und trickreich ist, aber körperlich nicht so bullig. Altmeister Robert Söltl ist das Gegenmodell und der klassische Strafraumstürmer.

Klar ist jedenfalls die Torwartfrage, wo mit der Rückkehr von Daniel Sturm nun drei Mann bereitstehen. „Es gibt keinen Grund, Enrico Caruso aus dem Tor zu nehmen“, sagt der Trainer. Es geht also nur noch die Frage, wer auf der Bank und wer auf der Tribüne sitzt.

Viel deutet darauf hin, dass der FCU defensiv kompakt stehen und dann Nadelstiche mit Kontern setzen möchte. „Wir wollen schon auch mitspielen“, sagt Peter Faber, „aber das erste Ziel muss es sein, kein Tor zu kassieren.“ Der Trainer ist auch sichtlich bemüht, die Ruhe zu wahren. „Es ist gerade einmal ein Drittel der Saison gespielt“, sagt der Bruder des Präsidenten Franz Faber. Der FC Unterföhring hat noch genug Zeit und ausreichend Spiele, um die Punkte gegen den direkten Abstieg zu holen.

Voraussichtliche Aufstellung: Caruso – Hofmaier, Brandstetter, Eder, Putta (Bittner) – Kain, Kostorz, Sabbagh – Arkadas, Mayer (Kubica) – Olwa-Luta (Takahara).

Quelle: fussball-vorort.de

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