Neue Rollen im Landkreis-Osten

Erding - Als Außenseiter fährt die BSG Taufkirchen zum Derby nach Dorfen. Lengdorf freut sich auf Bezirksliga-Absteiger Moosinning.

VfB Hallbergmoos – TSV Grüntegernbach (Freitag, 19.30 Uhr) – Neben seinen vier Langzeitverletzten muss TSV-Trainer Konrad Folger auch noch auf Rot-Sünder Florian Gschwendner verzichten. Für ihn rückt Florian Hundschell ins Team. Eine Sonderaufgabe bekommt Thomas Otter, der VfB-Regisseur Michael Hobmeier an die Kette legen soll. Folger will ähnlich wie der FC Moosburg agieren, der vergangene Woche dem Favoriten durch aggressive und taktisch disziplinierte Spielweise ein Remis abgetrotzt hat.

TSV Erding - FC Neufahrn (So., 14.30 Uhr) – Ein Spielertrainer als Manndecker? „Wir haben da zurzeit die meisten Probleme. Deshalb ist es gut möglich, dass ich die Aufgabe übernehme“, sagt Hans Sellmair. Der 39-Jährige muss Chris Leiner ersetzen und weiterhin auf beide Keeper verzichten. Also hilft Routinier Tom Niedermaier aus, was Sellmair nicht als Schwächung ansieht. Spitzenreiter Neufahrn ist ein unbeschriebenes Blatt: „Die haben sich selbst zum Favoriten ernannt. Aber niemand weiß, wie gut sie wirklich sind.“

FC Forstern – FC Moosburg – Für den verletzten Ludwig Kiermaier wird Yilik Kürsat auflaufen. Ansonsten spielt das Forsterner Team, das jüngst in Moosinning nur knapp verloren hat. Damit sind auch Kevin Patermann, Danny Ratzlsberger sowie Albert und Michael Bowinzki wieder dabei – vier Youngster, die der FC bereits heuer in der Ersten etablieren will. Vor Moosburg hat Forsterns Technischer Leiter Thomas Bach Respekt: „Der FC ist mehr als nur ein Aufsteiger.“

TSV Dorfen – BSG Taufkirchen – Jahrelang kämpfte der TSV gegen den Abstieg, heuer geht das Team als Favorit ins Ost-Derby. „Diese Rolle nehmen wir an“, gibt sich Spielertrainer Sabir Smajic. Die Neuzugänge hätten das Niveau des Teams deutlich gehoben. „Felix Stocklauser ist zu einen Führungsspieler gereift, und die beiden Wasserburger Cüneyt Pala und Niklas Bernwieser helfen uns natürlich auch sehr weiter“. Am Sonntag ist Spielmacher Pala allerdings beruflich unterwegs. Ansonsten hat Smajic alle Mann an Bord und fordert einen Dreier gegen die BSG, die mit ihrem Jugend-Modell quasi der Gegenentwurf zum TSV sind und sich weiter in der Umbruchphase befinden. „Unser Ziel ist es, so schnell wie möglich, die Punkte gegen den Abstieg eingefahren zu haben“, sagt Sportlicher Simon Schöberl. Gegen den TSV sind alle Mann an Bord.

FC Lengdorf – FC Moosinning (alle So., 15 Uhr) – Auch acht Jahre nach seinem letzten Engagement beim FC Lengdorf ist Trainer Gerhard Huber sehr zufrieden mit den Bedingungen im Verein. Aus der damaligen Mannschaft sind Thomas Lechner, Johannes Dahlmann, Michael Fugmann, Josef Lex, Florian Tschepe und Patric Biewer noch im Kader, der für Huber stark genug ist, um im oberen Tabellendrittel mitspielen zu können. Dennoch sieht er den FCM in der Favoritenrolle: „Als Bezirksliga-Absteiger muss er damit leben“, sagt Huber, der noch um den Einsatz von Bernd Eiglssperger (Hüftprobleme) und Matthias Holzner (Grippe) bangt. Die Gäste können aus dem Vollen schöpfen. Trainer Freddy Bertsch outet sich als Freund des Rotationsprinzips und will in Abwehr und Mittelfeld jeweils eine Position anders besetzen. So soll Sebastian Kroh von Beginn an spielen. (pir)

Quelle: Merkur.de

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