Auf der Hochzeitsreise den VfR Garching im Kopf

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Freuen sich auf das neue Fußballjahr beim VfR Garching: Der neue Trainer Benjamin Flicker (l.) und der Sportliche Leiter Ludwig Trifellner. 

Der neue Trainer Benjamin Flicker hat auf seiner Hochzeitsreise schon den VfR Garching im Kopf.

Garching– Am 19. Januar beginnt für Benjamin Flicker das Abenteuer Regionalliga auf dem Fußballplatz, aber der neue Trainer des VfR Garching hat die Arbeit schon längst aufgenommen. Schon vor Weihnachten bereitete er sich während seiner Hochzeitsreise auf seine neue Aufgabe vor, und nun plant er zusammen mit dem sportlichen Leiter Ludwig Trifellner den Kader mit noch einigen Personalfragen.

Der 33-Jährige war schon einmal in Garching in seiner Funktion als stellvertretender Leiter der Schanzer Fußballschule in Ingolstadt. Dieses Trainingsferienprogramm für Jugendliche war im vergangenen Jahr in Garching zu Gast und da liefen auch für die Zukunft Gespräche über weitere Garching-Engagements. Benjamin Flicker steht aber schon am 19. Januar auf dem Kunstrasenplatz neben dem Stadion und dann startet sein Abenteuer als Regionalligatrainer.

Für den bisherigen Coach des TV Aiglsbach ist das eine große Chance. Benjamin Flicker wurde dem Sportlichen Leiter Ludwig Trifellner von einem Spielerberater empfohlen und dieser war von dem jungen Coach sehr angetan. Dieser Tage gab es schon eine erste Besprechung und nach der fühlte sich Trifellner bestätigt in der Trainerentscheidung, „denn scheinbar hat er sich schon während seiner Flitterwochen intensiv mit Garching und dem VfR-Kader auseinandergesetzt.“ „Wir haben recht schnell gesehen, dass es passen könnte“, sagt Flicker über seine Gespräche mit Trifellner, „und die Qualität für die Regionalliga ist hier vorhanden.“ Der neue Trainer betont, dass nun vor allem das Vertrauen in die eigene Stärke wieder aufpoliert werden müsse.

Bezüglich des künftigen Spielsystems legt sich Flicker noch auf keine Marschrichtung pauschal fest, denn ich kann offensiv wie defensiv spielen. Als Jugendtrainer beim FC Ingolstadt hat vor allem die Null gestanden und zuletzt in Aiglsbach haben wir schon ein unglaubliches Offensivfeuerwerk abgebrannt.“ Beim Landesliga-Aufstieg vergangene Saison wurden unter Flicker 87 Tore in 30 Spielen geschossen – und bislang in der Landesliga traf der Neuling auch durchschnittlich mehr als zweimal pro Spiel. Benjamin Flicker hat in Garching für eineinhalb Jahre zugesagt und betont, dass er sich im Fall des Abstiegs nicht verabschieden werde: „Wenn es nicht klappt, dann bin ich auch beim Neuanfang da.“ Das war ein wesentliches Kriterium der Trainersuche zusammen mit der Bedingung, dass der neue schon Spiele sehen sollte. Flicker sah im Stadion einerseits den fußballerischen Offenbarungseid beim 0:2 gegen Augsburg, aber auch das bärenstarke 1:1 gegen Bayreuth sowie die ordentliche Leistung bei der 0:2-Niederlage gegen Eichstätt.

In den nächsten Tagen wird Flicker nun mehrere Gespräche mit den Co-Trainern Matthias Strohmaier, Emanuel Jozic oder Pierre Widmann führen bezüglich der künftigen Zusammenarbeit führen. „Das Vertrauensverhältnis zwischen Trainer und Co-Trainern muss hundertprozentig passen“, sagt Trifellner, der bis 19. Januar auch die Zusammensetzung des Trainerteams geklärt haben möchte. Zudem schaut sich der VfR bis dahin auch nach Zugängen um, die der Mannschaft sofort weiterhelfen können.

Da das erste Nachholspiel in Aubstadt bereits für den 29. Februar angesetzt wurde, sollten alle Personalfragen bis zum ersten Training geklärt sein. NICO BAUER

Quelle: Merkur.de

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