Fußball - Kreisliga

Neuer Trainer, neue Perspektiven: Michael Rosenwirth soll beim FC Moosburg etwas aufbauen

+
Willkommen im Club! (v. l.) Vorstandsmitglied Florian Huber, Herrenleiter Philipp Reit er und Vorstandsmitglied Robert Heilmaier (r.) präsentierten am Dienstagabend den neuen Trainer Michael Rosenwirth.

Der FC Moosburg steht in der Kreisliga am Abgrund. Doch die Verantwortlichen denken langfristig – und haben daher Michael Rosenwirth als Trainer verpflichtet.

Moosburg – Die Trainervorstellung beim FC Moosburg hatte Aussagekraft: Der abgeschlagene Tabellenletzte der Kreisliga 2 präsentierte am Dienstag seinen neuen Coach Michael Rosenwirth – und der ist alles andere als ein Wandervogel. Sowohl der Verein als auch der Trainer sind mit dem Ziel zusammengekommen, mittel- bis langfristig etwas aufbauen zu wollen.

„Ich hatte zwei Vereine als Spieler und einen als Trainer“, sagte Rosenwirth stolz, wobei das insgesamt nur zwei Clubs sind. Er war lange Zeit Spieler beim BC Attaching und bis 2018 bei seinem Heimatverein auch als Coach engagiert. Die bislang einzige Station in der Fremde war die als Fußballer bei der SpVgg Landshut, wo er 2012 Landesliga-Meister wurde und danach ein Jahr in der Bayernliga (18 Spiele, fünf Tore) aktiv war.

In statistischer Hinsicht ein Himmelfahrtskommando

Nun also Moosburg – was in statistischer Hinsicht ein Himmelfahrtskommando ist. Denn der FCM ist nach dem Abstieg aus der Bezirksliga erneut mit gerade einmal sieben Punkten Letzter in der Kreisliga. Der Abstand zur Relegationszone beträgt sieben Zähler – und der zum ersten Nichtabstiegsplatz elf. Bei der Vorstellung gab sich Rosenwirth bescheiden, ließ allerdings durchblicken, dass für ihn die Messe noch nicht gelesen ist: „Nach außen sage ich was anderes als intern“, erklärte der 35-Jährige zu den Möglichkeiten in der zweiten Saisonhälfte. Die externe Version der Zielvorgabe lautet: „Klar wird es schwierig, aber wir wollen jetzt wieder Spaß am Fußball haben.“

FC Moosburg: Keine Transferoffensive im Winter

FCM-Herrenleiter Philipp Reiter betonte, dass der Verein in der Vergangenheit mit seinen Trainern lange zusammengearbeitet habe und das auch mit Rosenwirth das Ziel sei. Beide Seiten deuteten die Bereitschaft an, auch im nicht unwahrscheinlichen Fall des Abstiegs in die Kreisklasse den Weg gemeinsam weitergehen zu wollen. Zudem sagte Philipp Reiter, dass im Winter keine Transferoffensive gestartet werde, „denn wir haben eine junge Mannschaft, der wir Zeit geben“. Der Herrenleiter machte deutlich, dass Rosenwirth in seinen Augen ein Trainer sei, der eine junge Truppe weiterentwickeln könne. Das habe er bereits in seiner Zeit in Attaching bewiesen.

Der in Hangenham wohnende Rosenwirth hat mindestens bis zum Sommer Co-Trainer Malte Keding an seiner Seite und bekommt quasi als Neuzugänge in der Wintervorbereitung einige zuletzt verletzte Akteure in den Kader zurück. Der langjährige Spieler des BCA hat seinen Pass mitgenommen und könnte theoretisch mitkicken. Praktisch ist das wegen einer Knieverletzung aber nahezu ausgeschlossen. Deshalb wird der FCM in der Vorbereitung ab dem 10. Februar Rosenwirth als Trainer von außen erleben. Der Coach freut sich, dass er Mitte März mit einem Trainingslager am Gardasee auch beste Möglichkeiten hat, sein neues Team kennenzulernen.

Lesen Sie auch: Nach Futsal-Drama: Pulling, Eching und Neufahrn fahren nach Rohrbach

Quelle: Merkur.de

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Absage an mögliche Profi-Karriere: Christoph Geiger vom TSV 1880 Starnberg entschied sich einst gegen das Internat
Absage an mögliche Profi-Karriere: Christoph Geiger vom TSV 1880 Starnberg entschied sich einst gegen das Internat
Adelsberger: „Kinder sollen sich in den Gegner hinein versetzen“
Adelsberger: „Kinder sollen sich in den Gegner hinein versetzen“
Neue Corona-Lockerungen im Sport: Normales Training in Bayern ab Mittwoch erlaubt - auch mit Kontakt
Neue Corona-Lockerungen im Sport: Normales Training in Bayern ab Mittwoch erlaubt - auch mit Kontakt
Peter Bischof: Ein Leben für den Fußball
Peter Bischof: Ein Leben für den Fußball

Kommentare