Neues Selbstvertrauen an der Gistlstraße

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Jochen Schinagel greift ab sofort wieder selbst ins Geschen ein.

Pullach - Da hätte Carsten Teschke endlich eine Formation gefunden, die ihm Freude bereitete. Doch dann erwies sich Schiedsrichter Markus Windisch kurz vor Schluss als Spaßbremse. Jetzt muss der SV Pullach beim FC Gerolfing erneut personelle Veränderungen verkraften.

SV Pullach:

Shohat - Purschke, Heckel, Malige, Berchtold, Knapic, Königer, Thurnhuber, Maric, Schlichting, Rauch

Mit dem nach Teschkes Ansicht unberechtigten Platzverweis für Sebastian Schuff vor gut einer Woche beim 0:0 gegen den BCF Wolfratshausen war das neue, gelungene Konzept mit Schuff und Kapitän Florian Königer im defensiven Mittelfeld und Maximilian Thurnhuber davor über den Haufen geworfen. „Jetzt muss ich etwas, das einigermaßen funktioniert hat, wieder umstellen“, ärgerte sich der Trainer des SV Pullach, dass er im Gastspiel am Samstag (17 Uhr) beim FC Gerolfing erneut zu Änderungen gezwungen ist.

Neben dem gesperrten Schuff haben die Raben allerdings noch einen weiteren, unvermeidlichen Ausfall zu beklagen. Christian Duswald muss eine Übung mit dem Technischen Hilfswerk absolvieren. Auch der 23-Jährige zählte gegen Wolfratshausen zu den Aktivposten, wetzte in seiner unnachahmlichen Art engagiert wie lange nicht über das Feld. Doch der hohe Einsatz, der sich in manchen Phasen mit ansehnlichen Kombinationen zur besten SVP-Leistung seit längerer Zeit paarte, zeichnete in der Partie gegen das Spitzenteam von der Loisach alle Pullacher aus. „Man hat gesehen, dass unser Selbstvertrauen von Minute zu Minute gewachsen ist. Aber unser Manko war die Chancenverwertung. Ein Punkt war in unserer Situation eigentlich zu wenig.“

Trotzdem wäre Teschke über ein Unentschieden in Gerolfing nicht unglücklich. Der Aufsteiger steht in der Tabelle zwar deutlich schlechter da, ist abgeschlagenes Schlusslicht, fünf Zähler hinter einem punktgleichen Quartett, das der SVP anführt. „Aber die waren oft die bessere Mannschaft, haben bloß die Tore nicht gemacht. Das wird eine harte Nuss. Da ist es wichtig, nicht zu verlieren.“

Quelle: fussball-vorort.de

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