Neumeyer rettet Heimstetten das Remis

+
Rückkehrer Andy Neumeyer traf zum wichtigen 2:2-Ausgleich.

SV Heimstetten - Der SV Heimstetten bleibt im zwölften Spiel hintereinander ohne Sieg – einerseits. Andererseits holt der Regionalligist beim FC Ingolstadt II ein 0:2 auf und kommt am Ende zu einem 2:2-Remis.

Beide sind im Winter zum SV Heimstetten gekommen, und beide galten als Hoffnungsträger. Doch für beide ist es bisher, gelinde gesagt, nicht optimal gelaufen. Sowohl Rückkehrer Andreas Neumeyer als auch der Ex-Würzburger Manuel Duhnke waren anfangs in der Startelf des SVH gesetzt, ehe sie sich plötzlich auf der Bank wiederfanden. Dazu wartete ihre Elf auf den ersten Sieg des Jahres. Und wartete. Und wartete.

An Letzterem hat sich auch nach dem Auftritt beim FC Ingolstadt II nichts geändert. Und doch haben Duhnke und Neumeyer erstmals eine Duftmarke bei ihrem neuen Regionalligaclub hinterlassen: Dank ihrer zwei Treffer holt Heimstetten einen 0:2-Rückstand auf und kommt zu einem 2:2-Remis beim Tabellenfünften. Dennoch beantwortet Manager Michael Matejka die Frage nach seiner Zufriedenheit mit einem „Jein“. Denn: „Man kann mit einem Unentschieden nicht zufrieden sein, wenn man die bessere Mannschaft ist.“ Zudem wartet sein Club nun schon seit dem 2. November auf einen Dreier. „Uns fehlt der Sieg, der Kräfte freisetzt“, findet der Manager.

In Ingolstadt beginnen die Heimstettner dennoch mutig und haben anfangs mehr vom Spiel. Hochkarätige Chancen bleiben jedoch Mangelware; ein Schuss von Simon Seferings an den Außenpfosten bleibt die beste Möglichkeit der Gäste. Das Tor freilich fällt auf der anderen Seite: Nach einem Freistoß trifft Michael Zant fünf Minuten vor der Pause zum 0:1 für Ingolstadt. „Da haben wir den Gegner wieder mal durch eigene Fehler eingeladen“, ärgert sich Matejka und meint die Szene vor dem Freistoß. „Da muss Clemens Kubina den Ball einfach nur schlagen, doch stattdessen versucht er das spielerisch zu lösen und begeht ein überflüssiges Foul.“

Nach der Pause folgt sogleich der nächste Nackenschlag: FCI-Kapitän Stefan Müller köpft eine Flanke aus rund 15 Meter zum 0:2 in die Maschen. Das zweite Gegentor für Routinier Igor Pintar, der erstmals für den verletzten Stammtorhüter Marijan Krasnic von Beginn an zwischen den Pfosten steht. „Igor war da vielleicht ein bisschen zu weit vor seinem Tor“, urteilt Matejka. „Aber ich will ihm diesen Treffer nicht ankreiden. Das war kein Torwartfehler.“

Trotz des 0:2 gibt sich der SVH nicht auf und ist fortan die überlegene Mannschaft. Vor allem nach vorne sind die Gäste nach der Einwechslung von Andreas Neumeyer und der Umstellung auf ein System mit zwei Stürmern deutlich gefährlicher. Zunächst landet ein Neumeyer-Schuss jedoch nur am Pfosten; zudem zielt Danijel Majdancevic in einer Szene zu ungenau. Doch nach 57 Minuten köpft Manuel Duhnke die Kugel zum 1:2-Anschlusstor ins Netz. Und zwölf Minuten vor Schluss ist es dann Neumeyer, der nach einer feinen Vorarbeit von Sebastiano Nappo zum 2:2 einschiebt und mit seinem ersten Saisontreffer dem SVH doch noch einen Punkt rettet.

Quelle: fussball-vorort.de

Auch interessant

Meistgelesen

Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Wahnsinn im Video: Dieser Keeper trifft zum Klassenerhalt
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Nächster Coup:VfB-Spürhund Schmidmeier landet Königstransfer
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching
Goia, Baki und Rohrhirsch verlassen Garching
Unterföhring-Chef Faber ist sauer auf Kadir Alkan
Unterföhring-Chef Faber ist sauer auf Kadir Alkan

Kommentare