Neuwahlen beim SpVgg Langenpreising 

Manfred Kirtzels Abschied nach 38 Vorstandsjahren

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Die Neuen bei der SpVgg-Führung: Stefan Haslacher (l.) baut künftig auf Georg Kammerer. Nicht auf dem Bild: der neue zweite Kassier Christian Gomm. 

 Die Fußballer der SpVgg Langenpreising haben sich mit fünften Plätzen in der A-Klasse und der B-Klasse etabliert, womit Abteilungsleiter Stefan Haslacher bei der Hauptversammlung am vergangenen Sonntag zufrieden war.

Langenpreising – Wichtig sei, sagte er der Heimatzeitung am Rand der Versammlung, dass man viele neue Spieler, die aus der Jugend herausgekommen seien, habe integrieren können.

Bei einem Spielerkader von 37 Mann wünschte sich sein Stellvertreter Sebastian Melerowitz in seinem Bericht allerdings eine bessere Trainingsbeteiligung. Der Vorstand habe beschlossen, ein Trainingslager nur noch bei mindestens 20 Teilnehmern stattfinden zu lassen.

Lena Straßer hatte schon vor einem Jahr angekündigt, als erste Schriftführerin aufhören zu wollen. Jetzt konnte die Nachwahl erfolgen. Dabei wurde Georg Kammerer einstimmig zu ihrem Nachfolger gewählt.

Nach 38 Jahren verabschiedete sich Manfred Kirtzel endgültig aus dem Vorstand. Zuletzt war er zweiter Kassierer. Christian Gomm wurde in Abwesenheit von der Versammlung einstimmig für dieses Amt bestimmt.

Die Fußballer sind durchaus bereit, für ihren Sport tiefer in die Tasche zu greifen. So steigt der Erwachsenenbeitrag von 39 auf 45 Euro, der Familienbeitrag um zehn Euro auf 109 Euro. Wer aktiv Fußball spielt, ist künftig mit 57 Euro statt bisher 54 Euro dabei. Nach kurzer Diskussion, bei der es auch um die Zuschüsse ging, fiel die Entscheidung einstimmig.

Die Fußballer haben die größte Infrastruktur des Vereins. Der Arbeitsbericht war entsprechend lang. Für Bau- und Erhaltungsarbeiten waren insgesamt 1345 Stunden erforderlich. Diese Zahl könnte künftig noch etwas steigen, dann allerdings aus einen anderen Anlass: Der Vorsitzende machte darauf aufmerksam, dass im Jahr 2022 die Abteilung 90 Jahre alt werde, was auch gebührend gefeiert werden solle. Allerdings wolle man es nicht übertreiben. Etwa zwei Tage soll das Fest dauern.

Die ersten Ideen dafür sind schon da. Haslacher meinte, dass man das im Rahmen eines Sommerfestes mit einem Fußballturnier machen könne. Später sollte dann ein Gottesdienst, aber auch ein offizieller Anlass mit Ehrungen stattfinden: „Das langt für 90 Jahre.“ Der Vorstand rief die Mitglieder dazu auf, eigene Ideen für dieses Fest zu entwickeln. Dafür sei mit Sicherheit noch Platz.  

klk

Quelle: Merkur.de

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