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Marseiller verdrängt Nationalspieler

Nicht im Haching-Kader gegen Köln: Lux auf dem Abstellgleis

Vitalij Lux war gegen Fortuna Köln nicht im Kader der Hachinger. Foto: Brouczek

Die SpVgg Unterhaching hat ihren ersten Punkt im Jahr 2018 eingefahren. Das 0:0 in Rheinland war erst das zweite Unentschieden der Saison, wie beim ersten Mal hieß der Gegner Fortuna Köln. Die Hachinger konnten nach einem mäßigen Spiel mit dem Remis zufrieden sein.

Über den Wert der Punkteteilung gingen die Ansichten nach dem Abpfiff auseinander. „Ich kann damit sehr gut leben“, sagte Haching-Trainer Claus Schromm. „Ich nicht“, antwortete prompt sein Kölner Kollege Uwe Koschinat. Obwohl keiner der beiden Kontrahenten ein fußballerisches Feuerwerk ablieferte, so verbuchten die Gastgeber mehr Chancen und waren dem einen Tor einen Tick näher. „Wir müssen jetzt mit dem Punkt leben“, sagte der Kölner Trainer, „mit dem Spiel meiner Mannschaft war ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht.“ Für Schromm blieb am Ende vor allem eines wichtig: „Auswärts mal wieder zu Null zu spielen, das hatte auf unserer Liste eine hohe Priorität.“

Vor der Pause fand die SpVgg im Südstadion so gut wie nicht statt. Jeglicher Versuch, sich Richtung gegnerisches Tor zu bewegen, wurde durch schnelle Ballverluste jäh gestoppt. „Köln hat uns sehr hoch gepresst und sehr hoch angelaufen“, analysierte Schromm, „der Gegner wollte uns gar nicht ins Spiel kommen lassen und das ist ihm sehr, sehr gut gelungen. Damit hatten wir unsere liebe Mühe.“ Fortuna-Coach Koschinat befand entsprechend: „In Relation zur Qualität des Gegners war unsere erste Halbzeit nahe an der Perfektion.“ Tore jedoch fehlten dem meist unansehnlichen Kick. Chancen hatten nur die Gastgeber. In der 18. Minute warf sich Dominik Stahl in einen Schuss von Farrona Pulido, nach 25 Minuten jagte Bender einen Schuss knapp vorbei. Rund um die 30. Minute hatte die SpVgg zweimal Glück. Dahmanis Kopfball klatschte an die Querlatte, Keita-Ruel verfehlte ebenfalls per Kopf knapp das Tor.

In der zweiten Halbzeit nahm die Partie etwas mehr Fahrt auf, zeitweise mischten nun auch die Gäste offensiv engagiert mit. „Nach der Pause haben wir uns besser auf die Kölner eingestellt“, so Schromm, „und sind besser damit zurechtgekommen. Da hatte dann auch jeder seine Chancen.“ So zog der wiedergenesene Torjäger Stephan Hain in der 55. Minute einfach mal aus 18 Metern ab und traf den Pfosten des Kölner Kastens. Auf der Gegenseite wurde Torhüter Korbinian Müller in der 68. Minute zu einer Parade gezwungen, als Scheu abzog. Turbulent wurde das Spiel in den letzten fünf Minuten. Müller hielt noch einmal stark nach einem Kopfball von Keita-Ruel, auch beim Schuss von Bender aus 20 Metern hatte er seine Finger noch dran. Vor dem Kölner Tor gab es höchste Gefahr, als nach einem Freistoß von Sascha Bigalke Bröker fast ins eigene Tor geköpft hätte. „Das war kein spielerischer Leckerbissen“, gab der am Samstag geschonte Jim-Patrick Müller im Bayerischen Fernsehen zu, „einen Sieger hatte das Spiel nicht verdient. Uns ist es wenigstens gelungen, einen Punkt mitzunehmen.“

Sein Comeback nach über zehn Monaten Verletzungspause feierte ab der 72. Minute Luca Marseiler, der damit auch sein Debüt in der Dritten Liga gab. Für Vitalij Lux ist damit kein Platz mehr im Hachinger Kader, der kirgisische Nationalstürmer reiste gar nicht mit nach Köln.

Am kommenden Wochenende tritt die SpVgg sonntags (14 Uhr) zu Hause im Sportpark gegen den Tabellen-12. Halle an.

Quelle: fussball-vorort.de

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