Routinier feiert Comeback

Nicu verstärkt gebeutelte SpVgg gegen Münster

Routinier Maximilian Nicu steht der SpVgg Unterhaching wieder zur Verfügung. Foto: Robert Brouczek

Die SpVgg Unterhaching geht ersatzgeschwächt ins Heimspiel an diesem Samstag (14 Uhr) gegen den SC Preußen Münster. Allerdings kehrt ein Routinier zurück.

Die SpVgg Unterhaching geht in das Heimspiel gegen Münster personell ersatzgeschwächt. Neben den Langzeitverletzten Marco Rosenzweig (Knorpelschaden), Luca Marseiler (Kreuzbandriss), Jim-Patrick Müller (Wadenverhärtung), Dominik Stahl (Sprunggelenksverletzung) und Alexander Piller (Patellasehnenreizung) muss SpVgg-Trainer Claus Schromm auch auf Mark Zettl und Orestis Kiomourtzoglou verzichten. Zudem ist der Einsatz des angeschlagenen Thomas Hagn fraglich. Vor allem für das defensive Mittelfeld war die jüngste Verletzung von Kiomourtzoglous ein weiterer Rückschlag. Das Hachinger Eigengewächs hatte sich unter der Woche im Training einen doppelten Bänderriss zugezogen und fällt voraussichtlich sechs Wochen aus. Nachdem sich zuvor auch Dominik Stahl verletzt hatte, fehlt nun ein weiterer Akteur in der Hachinger Mittelfeldzentrale.

Wie gut für die SpVgg, dass Routinier Maximilian Nicu nach seiner langwierigen Schambeinentzündung wieder zurückgekehrt ist. Beim Hachinger Testspiel in Ingolstadt vor acht Tagen (0:2) stand der ehemalige Bundesligaprofi zum ersten Mal wider 45 Minuten auf dem Feld. Seit Beginn dieser Woche ist Nicu wieder voll im Trainingsbetrieb. „Es läuft gut und es war gegen Ingolstadt ein guter Rahmen, um zu testen“, sagt der 34-Jährige, der nur noch über „minimale Beschwerden“ klagt.

Beim Vorjahresneunten aus Nordrhein-Westfalen läuft es in diesem Jahr bei weitem nicht so gut wie die Jahre zuvor. Den Negativlauf von acht sieglosen Pflichtspielen in Serie konnte das Team von Trainer Benno Möhlmann erst am letzten Spieltag vor zwei Wochen stoppen. Die Münsteraner gewannen am vergangenen Spieltag den Lokalrivalen VfL Osnabrück im Derby vor heimischer Kulisse mit 4:1. „Wir erwarten einen Gegner, der nach dem Derbysieg mit viel Selbstvertrauen und Rückenwind antreten wird“, sagt Schromm über den aktuellen Tabellenzwölften, der mit Benjamin Schwarz einen ehemaligen Hachinger in seinen Reihen hat. Einen psychologischen Vorteil haben die Hachinger, die abgesehen vom Aus im bayerischen Pokal in Schweinfurt einen starken Lauf von drei Siegen in Serie hatten und auf Platz fünf kletterten. Rückkehrer Nicu sieht die Entwicklung der Rot-Blauen positiv: „Die Jungs haben eine Findungsphase gebraucht, bis sie gemerkt haben, dass man in der 3. Liga angekommen ist. Die Mannschaft hat einen Mittelweg zwischen ansehnlich Fußballspielen und Kämpfen gefunden, der für die 3. Liga nötig ist.“

SpVgg Unterhaching: K. Müller – Bauer, Welzmüller, Winkler, Dombrowka – Steinherr, Taffertshofer, Nicu, Hagn (Porath) – Bigalke, Hain

Quelle: fussball-vorort.de

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