Der Garchinger Kapitän im Vorort-Interview

Niebauer: "Potenzial für Regionalliga ist vorhanden"

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Dennis Niebauer (l.) spielt zusammen mit seinem Bruder Mike beim Bayernligisten VfR Garching.

VfR Garching - Die Bayernliga Süd ist in der Spitze vielleicht so ausgeglichen wie nie zuvor. Der VfR Garching macht sich trotzdem berechtigte Hoffnungen, in die Regionalliga zurückzukehren. Wir haben mit Kapitän Dennis Niebauer gesprochen.

Dennis Niebauer vom VfR Garching ist nicht der Typ Spieler, der sich viel aus Torjägerlisten macht. Der Kapitän des Bayernliga-Spitzenreiters ist ganz klar ein Teamplayer. Trotzdem hat der 28-Jährige dieses Jahr schon 17 Mal eingenetzt. Und das als Mittelfeldspieler. Wir haben von ihm erfahren, woran er seinen Erfolg festmacht und wie er mit Angeboten von höherklassigen Vereinen umgegangen ist.

Dennis, wieso läuft es bei dir momentan so gut?

Dass es bei mir momentan so gut läuft, kann man vor allem daran festmachen, dass die Mannschaft funktioniert. Ohne eine mannschaftliche Geschlossenheit wären viele enge Spiele auch nicht zu unseren Gunsten verlaufen.

Wie ist es, zusammen mit seinem Bruder zu kicken?

Mit meinem Bruder zusammenzuspielen, ist schon was ganz Besonderes! Aber eigentlich bin ich das seit meinem Übergang in den Herrenbereich gewohnt. Zu Beginn hat mir mein älterer Bruder Benni zur Seite gestanden und jetzt ist es eben mein kleiner Bruder Mike. Besonders schön war das Halbjahr zu dritt, das mit dem Aufstieg in die Regionalliga verbunden ist.

Glaubst du, dass dein Team das Potenzial für die Regionalliga hat?

Das Potenzial für die Regionalliga ist vorhanden, aber dennoch bedarf es bei den vielen jungen Spielern noch einer Entwicklung, die wir als Mannschaft und ich als Kapitän positiv beeinflussen wollen. Man hat gerade in der Anfangsphase der Saison gemerkt, dass viele mit der Drucksituation eines Favoriten nicht zurecht gekommen sind. Auch für mich war diese Situation neu.

Wer glaubst du, kann euren Aufstieg noch gefährden?

In dieser Situation vom Aufstieg zu sprechen, wäre vermessen, zumal die Liga extrem ausgeglichen ist. Wichtig wird es sein, unsere Konstanz von positiven Ergebnissen beizubehalten. Schaffen wir das, sieht es gut aus.

Schlägst du Orhan Akkurt im Kampf um die Torjägerkanone?

Aus der Torjägerkanone mache ich mir nichts. Da steht der Erfolg der Mannschaft im Vordergrund. Wenn ich meinen Teil dazu beitragen kann, macht es mich natürlich stolz. Ob es dann am Ende für die Torjägerkanone reicht, wird man sehen. Einfach wird es auf jeden Fall nicht, denn Orhan ist immer für mindestens 25 Tore gut und so eine Marke hatte ich bislang noch nicht.

Haben sich höherklassige Vereine bei dir gemeldet?

Nach dem Abstieg letztes Jahr hatte ich schon das eine oder andere Angebot, aber damit habe ich mich nicht beschäftigt, da ich keinen Grund sah, dem Verein den Rücken zu kehren. Zum einen habe ich noch einen Vertrag und zum anderen fühle ich mich pudelwohl.

 

Quelle: fussball-vorort.de

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