Der VfR müht sich zu einem Arbeitssieg gegen Hankofen

Niebauer und Staudigl halten Garching auf Regionalligakurs

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Mario Staudigl (am Ball) entschied die Partie in der 78. Minute zu Gunsten des VfR Garching.

VfR Garching - Mit einem schwer erkämpften Heimsieg über den niederbayerischen Abstiegskandidaten machte der VfR einen weiteren großen Schritt in Richtung Regionalliga.

Nachdem Dennis Niebauer nach einem Foul an Sebastian Loibl per Strafstoß die Platzherren mit seinem 23. Saisontor schon früh in Führung geracht hatte (13.), kamen die Gäste wenig später zum Ausgleich (28.). VfR-Trainer Daniel Weber musste „in der Halbzeit böse werden, damit meine Mannschaft wieder aufwacht“. Schon nach wenigen Minuten war seine Kabinenpredigt beendet, das Resultat war schnell zu erkennen.

Der Tabellenführer nagelte die Niederbayern nach Wiederanpfiff in deren Hälfte fest – große Chancen allerdings blieben aus. Erst eine Energieleistung Alexander Rojeks brach schließlich den Bann. Der 19-jährige Angreifer setzte sich über den linken Flügel stark durch und bediente Mario Staudigl maßgerecht, der 21-Jährige hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz zum Siegtreffer einzuköpfen (78.). Sein Trainer, so Staudigl nach Abpiff, hätte „in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden“, am Ende sei „der Sieg verdient“ gewesen. Man hätte aus der teils holprigen Hinrunde „viel gelernt“, erklärte der ehemalige Ingolstädter, und habe nun „einen guten Vorsprung, wenn wir unsere Hausaufgaben machen, dann wird uns die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen sein“.

Weber indes, der über den ersten Abschnitt noch „maßlos enttäuscht“ war, hob hervor, wie „wichtig der Sieg war, weil die Mannschaften hinter uns alle noch gegeneinander spielen“. Da Pullach nicht aufsteigen kann, hat die Weber-Elf weiter sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, der 42-jährige VfR-Coach aber will nicht nur aufsteigen, sondern „jetzt auch Meister werden“.

Text: Matthias Horner

Quelle: fussball-vorort.de

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