Niederlage für den SV Pullach kein Beinbruch

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Orhan Akkurt blieb in Sonthofen ohne Treffer.

SV Pullach - Nach fünf Siegen zum Start hat es nun auch den SV Pullach erwischt: Der 1. FC Sonthofen besiegte die Raben mit 2:0 (2:0).

„Das war nicht unverdient“, räumte Pullachs Trainer Frank Schmöller ein. „Wir haben es nicht verstanden, gegen einen tief stehenden Gegner ein schnelles und ideenreiches Spiel aufzuziehen.“ Das galt vor allem vom Anpfiff weg. „Bis zum 1:0 für Sonthofen waren wir, in Bayern sagt man, glaube ich, lätschert“, gab der Hamburger zu. „Wenn wir das 1:0 gemacht hätten, wäre es interessant geworden. Dann hätte Sonthofen aufmachen müssen.“ Doch hochkarätige Chancen zur eigenen Führung blieben aufgrund der etwas trägen Anfangsphase aus. Bei allen Pullacher Versuchen brachte irgendein Sonthofener ein Körperteil dazwischen. Und wenn einmal ein Ball durchging, wurde er zur leichten Beute für Keeper Kilian Stölzle.

In der 31. Minute kam dann der erste Knackpunkt in Form eines Handelfmeters für Sonthofen, der Schmöller aufgrund der Regelauslegung grundsätzlich zwar nicht gefiel: „Peter Beierkuhnlein grätscht rein und bekommt den Ball an die Hand geschossen. Ich bin der Meinung, die Spieler können nicht die Hand an der Strafraumgrenze abgeben.“ Den er aber trotzdem ohne zu Murren akzeptierte: „Die Schiedsrichter sind angehalten, das zu ahnden. Und wir werden solche Elfmeter auch noch bekommen.“ Andreas Maier verwandelte zum 1:0 für die Allgäuer.

Sechs Minuten später folgte der nächste Rückschlag für die Raben: Die Sonthofener spielten sich über außen durch, der Ball kam in den Rücken der SVP-Abwehr, die den ersten Versuch blockte, beim zweiten durch Matthias Jörg aber nicht mehr entscheidend eingreifen konnte (37.). „Wenn du so einen Elfer kriegst und der Gegner auch noch gleich das 2:0 draufsetzt, wird es schwer gegen eine taktisch so disziplinierte Mannschaft“, ahnte Schmöller da schon, dass die Siegesserie ein Ende haben könnte. Auch wenn er seinem Team eine ordentliche Einstellung attestierte: „Kein Vorwurf an die Spieler. Was mir gut gefallen hat, war, dass die Mannschaft in der zweiten Halbzeit versucht hat anzuschieben.“ Insofern ließ der Coach in seinem Urteil mehr Milde walten als vor einer Woche nach dem 2:1-Heimsieg gegen Raisting. „Gegen Raisting war ich ärgerlich, aber nicht enttäuscht, weil wir gewonnen haben. Heute bin ich enttäuscht, aber nicht ärgerlich“, erklärte er. Zumal die Gesamtbilanz ja immer noch stimmt: „Die Niederlage ist kein Beinbruch. Wir haben in sechs Spielen 15 Punkte geholt, sind wirklich gut unterwegs. Dass die Mannschaft mal einen schlechteren Tag erwischt, muss man ihr zugestehen. Da kann man nicht alles verteufeln, was bisher gut war.“

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Quelle: fussball-vorort.de

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