Fußball - Landesliga

Nils Haack: SE Freising überdurchschnittlich gut, aber noch nicht spitze

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Auf Ursachenforschung: SEF-Trainer Alex Plabst (l.) und Sportchef Nils Haack.

Die Fußballer des SE Freising haben zuletzt eine kleine Negativserie in der Landesliga hingelegt. Von einer Krise will Sportchef Nils Haack aber noch nicht sprechen.

Freising – Die Fußballer des SE Freising standen heuer schon ganz oben in der Landesliga Südost, haben mit zwei Niederlagen am Stück nun aber einen kleinen Dämpfer kassiert. Vor dem Heimspiel am Freitag gegen den FC Sturm Hauzenberg sprach SEF-Sportchef Nils Haack im Tagblatt-Interview über die Gründe – aber auch darüber, wie man aus diesem Mini-Tief wieder herauskommen kann.

Zwei verdiente Niederlagen! Hat der SEF seine erste Mini-Krise zu meistern, Herr Haack?

Das würde zu weit gehen. Von einer Krise können wir sprechen, wenn wir im Abstiegskampf stecken. Wir sind Vierter, da ist nichts verloren.

Haack: „Wir müssen die PS jetzt nur auf die Straße bringen.“

Trotzdem werdet auch ihr euch fragen, an was es liegt.

Ja, ich hab’ mich da auch mit Trainer Alex Plabst besprochen. Das ist jetzt schon das, was wir vor der Saison gesagt haben: Wir sind noch keine Spitzenmannschaft, sondern einfach eine überdurchschnittliche Landesliga-Mannschaft. Solche Niederlagen können passieren, wenn unsere Leistungsträger mal keinen guten Tag haben. Das steht den Jungs aber auch zu. Trotzdem sind bei uns im Training die Leidenschaft und die Motivation noch hoch. Wir müssen die PS jetzt nur auf die Straße bringen.

Auffällig ist, dass es bei den Niederlagen zwei Mal an der ersten Halbzeit gelegen hat. An was hapert es da genau?

Das ist eine gute Frage. In Traunstein war es schon bezeichnend, dass wir so früh deutlich mit 0:3 in Rückstand geraten sind. Vielleicht sind wir da noch nicht wach genug gewesen? Das glaube ich aber nicht, wenn ich sehe, wie motiviert und fokussiert die Mannschaft in der Kabine ist. So ein schnelles Gegentor bringt dich dann halt auch aus dem Konzept.

SE Freising: Die Mannschaft gibt weiter Vollgas

Inwiefern hat euch vielleicht auch das 6:0 in Erlbach vor einem Monat nicht gutgetan?

Das hat damit nichts zu tun. Du brauchst dir nur Landshut anschauen: Die gewinnen bei uns – und holen danach fast gar nichts mehr. Diese Liga ist heuer einfach viel zu unberechenbar.

Inwieweit kann das Problem mit Gesprächen gelöst werden?

Wir sprechen die Fehler natürlich im Training an. Aber es ist nach wie vor so, dass die Mannschaft Vollgas gibt. Jetzt müssen wir halt schauen, dass wir unsere Leistung auf den Platz bringen.

Hat sich an den mittel- und langfristigen Zielen beim SEF etwas geändert?

Nein, nein, gar nicht. Es ist ja noch nicht einmal die Hälfte der Saison vorbei. Da können wir am Ende der Hinrunde nochmal gucken.

Nun gastiert Sturm Hauzenberg in Freising.

Das ist jetzt die vierte Mannschaft aus Niederbayern, gegen die wir in dieser Saison spielen. Alle Teams waren bisher recht unterschiedlich, Passau, Landshut und Waldkirchen. Ich schätze, dass der FC Sturm Hauzenberg eine Mischung aus Waldkirchen und Passau sein wird, also eine spiel- und zweikampfstarke Mannschaft.

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Quelle: Merkur.de

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