Moosburg trauert vergebenen Möglichkeiten nach

Nullnummer in Eching: "Hätten bis morgen spielen können"

Moosburgs Keeper Ivan Marjanovic hielt seinen Kasten im Derby sauber. Das 0:0 empfanden beide Trainer als gerecht. Foto: Lehmann

TSV Eching / FC Moosburg - Dem Derby zwischen dem TSV Eching und dem FC Moosburg ist am Ende die Luft ausgegangen. Mit dem 0:0-Remis können beide Teams leben.

Der Tabellendritte aus Eching ging als Favorit, aber mit Verletzungssorgen in das Derby gegen den Tabellenletzten aus Moosburg. Auf den ersten Blick kam die Startelf des TSV zwar nah an die nominell beste Elf ran, die Hälfte der Spieler – darunter Defensivchef Daniel Steinacher und Torjäger Maxi Ceballos – gingen aber angeschlagen in die Partie. Das hätte ein Vorteil für die Gäste sein können, doch um die stand es nicht besser. Auch FCM-Trainer Christoph Ball musste zaubern. Er stellte Malte Keding, der eigentlich auf der Zehn seine Stärken hat, erneut im Abwehrzentrum auf. „Malte kann das, weil er ein feiner Fußballer ist. Weil er Trainingsrückstand hat und auf dieser Position nicht so viel laufen muss, hat das gut gepasst“, so Ball.

Während sich die personellen Voraussetzung bei beiden Teams ähnelten, ging die Meinung der Trainer bezüglich der Chancenqualität in der ersten Halbzeit weit auseinander. Auf Echinger Seite hatten Philipp Schuler, Ante Basic und Maxi Ceballos gute Möglichkeiten. „Wir hätten in Führung gehen müssen. Das wäre auch für den Spielverlauf wichtig gewesen, denn dann hätte Moosburg aufmachen müssen“, sagte Lösch, der mit der Leistung seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit zufrieden war. Die Moosburger hatten ebenfalls Chancen, Hans Kiermaier, Matthias Freundl und noch einmal Kiermaier scheiterten aber. „Eine davon müssen wir nutzen. Wir haben es wirklich gut gemacht, nur belohnen wir uns leider nicht – wie in den vergangenen Wochen“, trauerte Christoph Ball den Möglichkeiten nach. Er erkannte aber an, dass die Echinger bei Standardsituationen gefährlich waren und seine Defensive um Torhüter Ivan Marjanovic mehrfach forderten. Marjanovic vertrat den verhinderten Stammtorhüter Soma Orban souverän und erhielt dafür ein Extralob seines Trainers erhielt. „Er hat das sehr gut gemacht.“

Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Sie lebte vom Kampf, was vor allem daran lag, dass die Gäste mit großem Einsatz spielten und jeden Zweikampf mit hundert Prozent führten. Gefährliche Torszenen gab es allerdings keine mehr, sodass es beim 0:0 blieb. Ball konnte mit dem Punkt leben, auch wenn seiner Meinung nach mehr möglich gewesen wäre. „Das Remis ist aber ein Achtungserfolg, auf den wir aufbauen können. Andererseits hatten wir gute Chancen. Ein Sieg wäre möglich gewesen“. Sein Gegenüber Gerhard Lösch teilte diese Meinung nicht. „In der ersten Halbzeit waren wir besser. Gehen wir in Führung, wird es einfacher. In der zweiten hatten sie mehr vom Spiel, Torchancen haben wir aber nicht zugelassen. Das Spiel hätte wohl bis morgen laufen können, ohne das ein Team getroffen hätte. Das Ergebnis ist verdient, ein Punkt gegen das Schlusslicht aber zu wenig“, so der Echinger Trainer.

Quelle: fussball-vorort.de

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